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Euro/Dollar Eurokurs schwankt am Freitagmorgen

Durch eine akute Dollar-Schwäche konnte der Euro zu Handelsbeginn auf 1,1575 Dollar ansteigen. Kurz darauf drehte der Kurs aber wieder ins Minus.

Im Verlauf der Handelswoche ist der Euro um mehr als einen Cent gestiegen. Quelle: Reuters

FrankfurtDer Euro hat am Freitag zunächst an die Kursgewinne der vergangenen Handelstage angeknüpft und ist kurzfristig über 1,16 US-Dollar gestiegen. Kurz nach Handelsbeginn wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1607 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1575 Dollar festgesetzt. Im weiteren Verlauf des Vormittags sackte der Kurs allerdings mehrmals ins Minus und lag zuletzt bei 1,1588 US-Dollar.

Im Verlauf der Handelswoche ist der Euro um mehr als einen Cent gestiegen. Die Gemeinschaftswährung profitierte von einer der akuten Dollar-Schwäche. Zuletzt hatten starke Kursverluste an den New Yorker Aktienmärkten und eine scharfe Kritik des US-Präsidenten Donald Trump an der Geldpolitik der US-Notenbank Fed die Erwartungen an weitere schnelle Zinserhöhungen in den USA gedämpft und den Dollar belastet.

Zu den Verlieren am Devisenmarkt zählte am Morgen auch die Währung Chinas. Der Yuan geriet nach der Veröffentlichung neuer Handelsdaten unter Druck. Chinas Handelsüberschuss mit den USA erreichte im September einen Rekord von 34 Milliarden US-Dollar, was die Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften weiter anfachen und zu einer weiteren Eskalation im Handelsstreit führen könnte.

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