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Euro/Dollar Eurokurs stabilisiert sich nach Vortagesverlusten

Der Euro stabilisiert sich am Freitag, nachdem er am Vortag einen halben Cent verloren hatte. Im Tagesverlauf werden Konjunkturdaten als Impulsgeber erwartet.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt. Quelle: dpa

Frankfurt Der Euro hat sich am Freitag um die 1,11 US-Dollar stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1103 Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1150 Dollar festgesetzt.

Am Vortag war der Euro durch Aussagen aus den Reihen der EZB unter Druck gesetzt worden und in kurzer Zeit um etwa einen halben Cent gefallen. Ratsmitglied Olli Rehn hatte sich für eine deutliche Lockerung der Geldpolitik ausgesprochen. Die Notenbank solle auf ihrer nächsten Sitzung im September mit einem „wirksamen und umfassenden“ Paket aufwarten, sagte der finnische Notenbankchef der US-Wirtschaftszeitung „Wall Street Journal“. Es sei besser, die Markterwartungen zu übertreffen als sie zu verfehlen. Am Markt wird mit einer Zinssenkung durch die EZB gerechnet, was den Eurokurs belastet.

Im Tagesverlauf werden Konjunkturdaten als Impulsgeber für den Devisenmarkt weitgehend ausfallen. Es stehen nur wenige Wirtschaftszahlen aus der Eurozone auf dem Programm. Am Nachmittag könnten Daten zum Konsumklima in den USA für etwas Bewegung sorgen.

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