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Euro-Krise Rendite griechischer Anleihen über 32 Prozent

Griechenlands Staatspapiere sind nur noch für kurzfristig orientierte Anleger interessant. Ein EZB-Ratsmitglied macht den mit privaten Gläubigern ausgehandelten Schuldenerlass für Griechenland dafür verantwortlich.

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Eine griechische Euro-Münze. Quelle: dpa

Frankfurt Griechische Anleihen sind zu Wochenbeginn deutlich unter Druck geraten. Die zehnjährigen Papiere verloren 1,60 Zähler auf 22,19 Zähler. Die Rendite lag bei 32,17 Prozent.

EZB-Ratsmitglied Athanasios Orphanides hat den mit privaten Gläubigern ausgehandelten Schuldenerlass für Griechenland als „fürchterlichen Fehler“ bezeichnet. Die quasi erzwungene Wertminderung der griechischen Anleihen habe international die Sorge geschürt, dass womöglich alle Staatsanleihen der Eurozone nicht mehr verlässlich sind. Das sei einer der Hauptgründe für die aktuellen Probleme, so Orphanides.

„Der Handel mit griechischen Anleihen hat kaum noch Volumen“, kommentierte ein Händler den Abgabedruck. Fast nur noch kurzfristig interessierte Anleger handelten mit den Papieren. Spanische und italienische Bonds konnten am Montagmorgen zulegen. Das von Italiens Ministerpräsident Mario Monti vorgestellte Sparprogramm lasse auf eine Haushaltskonsolidierung hoffen, hieß es von Händlern.

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