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Exotische Metalle Russland will China bei Seltenen Erden Paroli bieten

In 2030 will Russland zweitgrößter Produzent für exotischen Metalle sein. Für die Produktion von Handys und Hybridautos sind sie unentbehrlich.

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 China ist derzeit der weltweit dominierende Produzent von seltenen Erden. Quelle: dpa

Russland will mit Investitionen von 1,5 Milliarden Dollar binnen zehn Jahren zum weltweit zweitgrößten Produzenten Seltener Erden nach China aufsteigen. Mit Steuerleichterungen und günstigeren Krediten für Investoren in elf Projekten solle der Anteil an der weltweiten Produktion bis 2030 auf zehn Prozent erhöht werden, kündigte Russlands stellvertretender Minister für Industrie und Handel, Alexej Besproswannych, am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters an. Aktuell liege dieser bei 1,3 Prozent.

Bei Seltenen Erden handelt es sich um 17 chemische Elemente, die für zahlreiche Technologieprodukte wie Smartphones, aber auch in der Rüstungsindustrie unverzichtbar sind. China ist derzeit der weltweit dominierende Produzent. Etwa 63 Prozent der weltweiten Produktion entfallen auf die Volksrepublik.

Diese werde zwar ihre marktbeherrschende Stellung behalten, sagte Besproswannych. Aber Russlands Ziel sei es, „nach ihnen zumindest der zweite zu sein bis 2030.“ Das Land strebe an, bis 2025 bei der Versorgung mit Seltenen Erden annähernd unabhängig zu werden. Ab 2026 wolle Russland diese Elemente dann auch exportieren.

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