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Finanzinvestor KKR trennt sich von ProSieben-Aktienpaket

Die Firma will elf Millionen Aktien des Fernsehkonzerns bei institutionellen Investoren platzieren. Die im MDax notierten Papiere haben zuletzt kräftig angezogen.

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KKR und ProSieben wollten sich zu der Platzierung nicht äußern. Quelle: dpa

Der US-Finanzinvestor und Springer-Großaktionär KKR will sich einem „Bloomberg“-Bericht zufolge von einem Großteil seines Aktienpakets am Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 trennen. KKR wolle über Nacht elf Millionen ProSiebenSat.1-Aktien bei institutionellen Investoren platzieren, berichtete die Finanznachrichtenagentur am Dienstag. Das wären 4,7 Prozent des Grundkapitals. KKR hatte zuletzt einen Anteil von 6,6 Prozent an ProSiebenSat.1 gemeldet.

Der Medienkonzern Axel Springer hatte Spekulationen über Pläne für ein Bündnis mit dem Betreiber von Privatsendern wie ProSieben, Sat.1, Kabel 1 und Online-Plattformen stets zurückgewiesen.

KKR und ProSieben wollten sich zu der Platzierung nicht äußern. Bloomberg zufolge sollen die Aktien zu einem Preis zwischen 13,42 Euro und dem Xetra-Schlusskurs von 14,14 Euro platziert werden. Das wäre ein Kursabschlag von maximal 5,1 Prozent. Die im Nebenwerteindex MDax notierten Papiere haben zuletzt kräftig angezogen und hatten am Freitag ein Zwölf-Monats-Hoch erreicht.

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