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Fonds aus Afrika Kenia will unter die ETF-Anbieter gehen

Bis jetzt gibt es in Kenia keinen Markt für börsennotierte Indexfonds. Das soll sich nun ändern. In absehbarer Zeit will die einheimische Börse ETFs anbieten, um ausländisches Kapital anzuziehen.

Ein Markt in Nairobi. Quelle: dapd

NairobiDie kenianische Börse will in absehbarer Zeit börsennotierte Indexfonds (ETFs) anbieten. Als Vorstufe dazu werde sie in der kommenden Woche eine Reihe neuer Finanzmarktindizes einführen, teilte die Nairobi Securities Exchange am Dienstag mit. „Die neuen Indizes werden das Fundament für ETFs und andere indexbasierte Produkte legen und weiteres ausländisches Kapital anziehen“, heißt es in einem Schreiben der Börse.

Bislang gibt es in Kenia keinen Markt für börsennotierte Indexfonds. Derivate werden dort ebenfalls noch nicht gehandelt. Im Juni hatte die kenianische Finanzaufsichtsbehörde mitgeteilt, dass das Land eine Derivatebörse gründen wolle. Dort sollen der Capital Markets Authority (CMA) zufolge Futures auf Währungen und Rohstoffe gehandelt werden.

Auch insgesamt steht der afrikanische ETF-Markt ganz am Anfang seiner Entwicklung. Bislang werden ETFs dort nur in Südafrika und Botswana gehandelt. Neben Kenia plant auch Ghana entsprechende Fonds einzuführen.

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