Founders Fund Thiel steckte offenbar Millionen in Bitcoin

Peter Thiel: Der deutschstämmige Milliardär ist bekannt für sein gutes Gespür für junge Unternehmen, die später Erfolg haben. Quelle: REUTERS

Der deutschstämmige Milliardär Peter Thiel besitzt laut einem Medienbericht mit seinem Wagnis-Kapital-Fonds Bitcoins im Wert von mehreren Hundert Millionen US-Dollar. Dabei ist er relativ spät eingestiegen.

Der berühmte Investor Peter Thiel hat laut einem Bericht des "Wall Street Journal" mit seinem Wagnis-Kapital-Fonds Founders Fund mehrere Hundert Millionen in die Kryptowährung Bitcoin investiert. Nach dem Bericht hat der Fonds für etwa 15 bis 20 Millionen Dollar Bitcoins gekauft, die nun ein Vielfaches wert sind. Ob der Fonds bereits Bitcoins verkauft hat, ist laut dem Bericht unklar.

Der deutschstämmige Milliardär ist bekannt für sein gutes Gespür für junge Unternehmen, die später Erfolg haben. Er gehörte zu den Gründern von Paypal und hat schon früh in Facebook und auch in AirBnB und Lyft investiert. Doch während seine bisherigen Investments immerhin einige Jahre brauchen, bis sie Früchte trugen, scheint dies bei Bitcoins noch deutlich schneller passiert zu sein. Ein Fonds von Founders hat erst Mitte 2017 in die Kryptowährung investiert. Aber seitdem hat sich der Kurs der digitalen Währung vervielfacht.

Bisher haben nur wenige bekannte Investoren in die Kryptowährungen investiert. Eine Ausnahme war der Investor Michael Novogratz. Er wollte einen Hedgefonds für seine Kunden auflegen. Doch kurz vor Weihnachten verschob er das Projekt. Grund war der Preissturz zum Jahresende.

"Bleiben Sie weg. Das ist tödlich."
Axel Weber, Präsident der Schweizer Bank UBSDer ehemalige Präsident der Bundesbank ist Bitcoin gegenüber sehr skeptisch. „Das kommt wahrscheinlich von meinem Hintergrund als Notenbanker“, sagte er. Eine Währung müsse allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung dienen und als Zahlungsmittel sowie für Transaktionen verwendet werden können. „Bitcoin ist nur eine Transaktionswährung“, sagte Weber. Ihren Kunden rate die UBS bewusst von Bitcoins ab. Sie hätten keinen intrinsischen Wert und die Bank sehe keine darin keine Substanz. Quelle: REUTERS
Jamie Dimon Quelle: dapd
Warren Buffett:Der US-Starinvestor hat vor Bitcoin und anderen Digitalwährungen gewarnt. „Ich kann mit annähernder Sicherheit sagen, dass sie ein böses Ende nehmen werden“, sagte der 87-jährige Börsen-Guru am Mittwoch im Sender CNBC. Wann es soweit sein werde, könne er allerdings nicht sagen. Buffett spekuliert mit seiner Investmentfirma Berkshire Hathaway nach eigenen Angaben bislang noch nicht aktiv auf einen Crash. Die Frage, ob er mit sogenannten Futures gegen Kryptowährungen wette, verneinte Buffett. Er würde aber mit langfristigen Optionsgeschäften - etwa über einen Zeitraum von fünf Jahren - auf Kursverfall setzen, wenn dies möglich wäre. Buffett räumte jedoch auch offen ein, sich mit Bitcoin und Co. nicht sonderlich gut auszukennen. „Doch ich denke, was derzeit abläuft, wird definitiv böse enden“, so die Investorenlegende. Quelle: AP
Lars Rohde, Notenbankchef von Dänemark„Bleiben Sie weg. Das ist tödlich“, so Dänemarks Nationalbankgouverneur Lars Rohde. „Ich sehe Bitcoin als Tulpenmanie, was eine außer Kontrolle geratene Blase ist“, sagte er im Dezember 2017 in einem Interview. Die Tulpenmanie in den Niederlanden gilt als erste dokumentierte Spekulationsblase der Welt. In den 1630er Jahren waren dort die Tulpenpreise auf astronomische Höhen gestiegen, bevor sie 1637 abrupt einbrachen.
Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Quelle: dpa
Deutsche Bundesbank Jens Weidmann Quelle: REUTERS
Valdis Dombrovskis:Die EU-Kommission warnt vor Risiken der Cyberwährung Bitcoin für Investoren und Verbraucher. Es bestehe die Gefahr, dass diese ihr gesamtes Vermögen verlören, sagte der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis. Die Investoren sollten realisieren, dass der Bitcoin-Kurs jeden Moment fallen könnte. "Virtuelle Währungen wie Bitcoin sind nicht wirklich Währungen." Dombrovskis sagte, er habe die Bankaufseher der EU aufgefordert, ihre Warnungen zu Bitcoin auf aktuellen Stand zu bringen. Quelle: REUTERS
Joseph Stiglitz Quelle: REUTERS
John Bogle Quelle: Reuters
Mohamed El-Erian Quelle: REUTERS
Robert Shiller Quelle: dpa
Ray Dalio Quelle: AP
Ben Bernanke Quelle: REUTERS
Wladimir Putin Quelle: dpa
Paul Krugman: Quelle: REUTERS
Kenneth Rogoff Quelle: REUTERS
Vitor Constancio: Quelle: dpa
Laurence Fink Quelle: REUTERS
Tidjane Thiam Quelle: REUTERS
Lorenzo Bini Smaghi: Quelle: REUTERS

Anfang 2017 lag der Wert des Bitcoin noch bei rund 1000 Dollar und erreichte im November fast 20.000 Dollar. Seitdem hat die Währung jedoch wieder ein Viertel des Werts verloren. Vergangene Woche hat zudem Südkorea angekündigt, den Handel mit Kryptowährungen stärker regulieren zu wollen.

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