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Gbureks Geld-Geklimper

Auf Wiedersehen, Dax – bis auf Weiteres

Manfred Gburek Freier Finanzjournalist

Über deutschen Aktien braut sich etwas zusammen. Grund genug, den Aktienanteil am Vermögen zu reduzieren, um später bei niedrigeren Kursen wieder einzusteigen.

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Die folgende Prognose wird den meisten Börsianern nicht gefallen. Doch nach eingehender Analyse wird es höchste Zeit, sie hier abzugeben: Der Deutsche Aktienindex Dax ist reif für eine Korrektur nach unten. Nicht für eine nachhaltige Trendumkehr, sondern für eine ausgeprägte technische Reaktion der Art, wie wir sie nach dem Kursanstieg von 2009/10 schon zwei Mal in größerem und einige weitere Male in kleinerem Umfang erlebt haben.

Die am meisten überzeugende kurstechnische Begründung liefert der VDax, der die Volatilität deutscher Aktien, also deren Schwankungsintensität, mathematisch wiedergibt: Er ist zuletzt unter 20 Punkte gerutscht, eine Gefahrenzone, in der er sich zuvor schon einmal während des ersten Halbjahrs 2011 befand.

Die zehn wichtigsten Aktien-Regeln

Damals folgte bekanntlich eine scharfe Abwärtskorrektur des Dax um 30 Prozent. Das letzte VDax-Tief mit 16,3 Punkten datiert von Mitte Oktober dieses Jahres; es liegt verdächtig nahe am vorangegangen Tief mit 15,3 Punkten im Februar 2011, das ein klares Verkaufssignal war.

Ungünstige fundamentale Daten

So weit die kurstechnische Argumentation, die sich an bewährten vergangenen Verhaltensmustern der Anleger orientiert, in diesem Fall repräsentiert durch die Gegenbewegungen von Dax und VDax. Dagegen sind fundamentale Argumente nicht so einfach mit mathematischen Hilfsgrößen zu finden. Denn ihnen liegen zum Beispiel unsichere Erwartungen zur konjunkturellen Entwicklung zugrunde, wie sie etwa aus den Indizes von ifo und ZEW hervorgehen, außerdem Schätzungen von Unternehmensgewinnen und - wegen der ständigen Kursbewegungen - täglich variierende Kennzahlen, wie Dividendenrenditen, Kurs-Gewinn- oder Kurs-Buchwert-Verhältnisse.

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