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Gbureks Geld-Geklimper Gold schlägt Aktien – bis auf Weiteres

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Anlegen in Gold Quelle: dpa

Die nüchterne Antwort: Die im Vergleich zum Angebot höhere Nachfrage treibt den Preis nach oben. Weil seit einiger Zeit sogar die Zentralbanken zu Nettokäufern geworden sind (was zeigt, dass sie Papiergeld abgeschrieben haben), weil China immer größere Mengen an Gold kauft oder von der eigenen Bevölkerung kaufen lässt, weil die Fördermengen der Minen begrenzt sind und weil die traditionellen Goldhalter erst zu viel höheren Preisen zu verkaufen gedenken (vom Papiergeld halten sie noch weniger als die Zentralbanken), steht dem weiteren Aufwärtstrend des Goldpreises – und in seinem Gefolge auch des stärker schwankenden Silberpreises - wenig entgegen.

Allerdings wird nach dem Ende der rückläufigen Aktienkurse die Zeit kommen, in der immer mehr Anleger sich wieder den Aktien zuwenden dürften, sei es wegen einer besseren Konjunktur generell oder in China als Konjunkturlokomotive speziell, sei es wegen der Aussicht auf üppige Kursgewinne von einem extrem niedrigen Kursniveau aus. Dann werden Großanleger, die bis dahin den Edelmetallen in Form von Mammutfonds wie SPDR Gold Trust treu geblieben sind, mehr und mehr auf Aktienfonds umschwenken. In der Zeit danach wird es mit Edelmetallen nicht mehr viel zu verdienen geben - aber eben erst danach.

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