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Gbureks Geld-Geklimper

Gold und Silber im Fünferpack

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Hohe Kursgewinne dank Hebelwirkung

Günstig zu haben: Goldminenaktien

Die fünf Aktien werden zwar auch an deutschen Börsen gehandelt, in erster Linie am offenen Markt (Tradegate), aber bei so geringem Volumen, dass Limits dringend zu empfehlen sind. Deshalb sind Aufträge in Toronto oder New York ratsam. Die Kurse haben unter starken Schwankungen zum Teil schon kräftig angezogen, sind danach aber immer wieder etwas zurückgekommen. Das bietet die Gelegenheit, Abstauberlimits in den den Markt zu legen. Voraussetzung für Kursgewinne ist allemal der Anstieg der Edelmetallpreise. Im Übrigen eignen sich die hier genannten Aktien nur für Anleger, die nicht gleich die Nerven verlieren, falls die Kurse vorübergehend fallen.


Das Fünferpack schließt natürlich nicht Anlagen in anderen Edelmetallaktien aus. Zum Beispiel sind die eingangs erwähnten Aktien der führenden Konzerne so tief gefallen, dass bei ihnen zumindest Erholungspotenzial besteht. Oder wenn man niedrige Personal- und damit Gesamtkosten als Maßstab ansetzt, sind Aktien sogenannter Royalty- oder Streamingunternehmen (Beteiligung an der Ausbeute fremder Minen) besonders unter Sicherheitsaspekten interessant, wie Franco-Nevada, Royal Gold oder Silver Wheaton. Doch den fünf vorgestellten Aktien ist gemeinsam, dass sie von einem Anstieg des Gold- und des Silberpreises mehr profitieren, weil die betreffenden Unternehmen – bei nachgewiesenen Reserven - sich überwiegend erst im Vorstadium der Produktion befinden. Das heißt, die Hebelwirkung sorgt für überdurchschnittliche Kursgewinne (jedoch auch für entsprechende Verluste, wenn es mit den Kursen abwärts geht).

Ein paar Ratschläge zur Anlagestrategie

Edelmetallaktien führen per se ein Eigenleben, die hier vorgestellten fünf wegen der Hebelwirkung noch mehr als die anderen. Anleger mit starken Nerven sollten im Zweifel nicht alles auf eine Karte setzen, sondern alle fünf kaufen. Und zwar, wie erwähnt, am besten limitiert. Außerdem zeitlich gestreckt, weil das genaue Timing nur selten gelingt. Wer gern Charts interpretiert, ist gut beraten, für die fünf – aber auch für andere – Minenaktien solche in Kanada- oder US-Dollar heranzuziehen, weil sie im Gegensatz zu Euro-Charts nicht nur die Kursentwicklung unverfälscht, weil repräsentativ wiedergeben, sondern auch die für die Interpretation wichtigen Börsenumsätze. Solche Charts lassen sich unter anderem den Internetseiten von Direktbanken und Finanzmedien entnehmen.
Anleger, die ihre Kursverluste mit Aktien der führenden nordamerikanischen und südafrikanischen Goldkonzerne bis heute durchgezogen haben, verfahren am besten so: Kommende Kursgewinne dieser Aktien ebenfalls durchziehen, aber für neue Käufe die fünf mit der großen Hebelwirkung vorziehen, gegebenenfalls ergänzt um die eine oder andere genannte Royalty- bzw. Streamingaktie. Auf diese Weise verbilligt man mittelbar die Einstandskurse.

In Arbeit
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Hier drängt sich die Frage auf: Warum nicht gleich alle Konzernaktien verkaufen und mit dem Verkaufserlös die wahrscheinlich interessanteren Aktien mit dem großen Kurshebel kaufen? Doch das hieße, schon im Voraus die Möglichkeit auszuschließen, dass bei den Konzernaktien noch etwas gehen könnte. Das würde sich indes für den Fall als Fehler erweisen, dass doch etwas ginge. Zum Beispiel der Einstieg eines Investors bei Barrick Gold oder Newmont Mining einfach nur deshalb, weile deren Kurse so tief stehen. Oder ein Übernahmekampf, wie er gerade in der Goldindustrie während der 90er und Nullerjahre bereits mehrmals stattgefunden hat.

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