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Geldanlage Die Deutschen entdecken die Aktie neu

Die jüngste Börsenrally hat für ein Umdenken unter den Deutschen gesorgt. Erstmals seit drei Jahren ist die Aktie beliebter als das Sparbuch oder Festgeld. Junge Erwachsene setzen dagegen weiter auf Altvertrautes.

RekordjagdDer deutsche Aktienmarkt ist in diesem Jahr von einem Rekordhoch zum nächsten marschiert. Ein Ende der langen Rekordrally ist aus Sicht vieler Bankhäuser aber noch lange nicht in Sicht. Die Deutsche Bank traut dem Dax im Jahr 2014 einen Anstieg bis auf 11.000 Punkte zu. Auch die deutschen Privatanleger blicken voller Optimismus ins neue Jahr. Zählten in der Vergangenheit vor allem das Sparbuch und Tagesgeldkonto zu den favorisierten Anlageinstrumenten, endeckten die Deutschen in der aktuellen Börsen-Hausse völlig neue Investments für sich. Dies zeigt das Ergebnis des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider. Wir zeigen, wo die Deutschen am liebsten investieren und wie der deutsche Anleger die kommenden Börsenmonate einschätzt. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms
BörsenentwicklungDie Aussichten für die Aktienmarktentwicklung in den nächsten sechs Monaten haben sich nach Ansicht der Deutschen deutlich verbessert. Aktuell glauben wieder mehr Anleger an steigende Börsenkurse (36 Prozent) als an fallende (23 Prozent). Die Gruppe der Optimisten setzt sich dabei zusammen aus zwei Prozent, die von stark steigenden Notierungen ausgehen und 34 Prozent, die an leicht steigende Aktienmärkte glauben. Quelle: dpa
Positive GrundstimmungStark fallende Kurse erwarten lediglich fünf Prozent (Vorquartal: vier Prozent) und leicht fallende Aktienmärkte 18 Prozent (letztes Quartal: 25 Prozent) Diese positive Grundeinschätzung deckt sich mit der Einschätzung der Experten von Union Investment: „Die Zentralbanken verfolgen immer noch eine Politik des billigen Geldes. Das internationale Wirtschaftswachstum verleiht den Aktienmärkten zusätzlichen Rückenwind." Quelle: REUTERS
Konjunkturelle EntwicklungDas Vertrauen in die Wirtschaftskraft in Deutschland nimmt weiter zu. Gingen im vorigen Quartal 13 Prozent der Befragten von einem wirtschaftlichen Aufschwung aus, sind es aktuell 21 Prozent. Das ist der höchste Wert in diesem Jahr und dreimal so viel wie im dritten Quartal 2012, dem Höhepunkt der europäischen Staatsschuldenkrise. Quelle: dpa
Größere ZuversichtNur noch knapp ein Viertel (24 Prozent) glaubt an eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in den nächsten sechs Monaten. Bei der letzten Befragung waren es 29 Prozent und im dritten Quartal 2012 immerhin 45 Prozent. Quelle: dpa
LeitzinsentwicklungIn den kommenden sechs Monaten erwartet die Mehrheit der Anleger (62 Prozent) konstant bleibende Zinsen (Vorquartal: 64 Prozent). Mit einer fallenden Zinsentwicklung rechnet knapp jeder Fünfte (19 Prozent). Das sind vier Prozentpunkte mehr gegenüber dem dritten Quartal 2013. Quelle: dpa
Die beliebtesten InvestmentsIn dem jetzigen Umfeld historisch niedriger Zinsen verwundert es somit kaum, dass ausschließlich Aktien und Investmentfonds in der Gunst der Anleger steigen. Hielten im dritten Quartal dieses Jahres 26 Prozent Aktien für attraktiv sind es aktuell 30 Prozent, was der höchste Wert seit Beginn der Fragestellung im ersten Quartal 2010 ist. Quelle: dpa
FondsAuch Investmentfonds können auf der Attraktivitätsskala um vier Prozentpunkte auf 29 Prozent zulegen. Quelle: dpa-tmn
Junge AnlegerAnders sieht es bei Anlegern zwischen 20 und 29 Jahren aus: Aktien (zwölf Prozent) und Investmentfonds (22 Prozent) können sie weniger begeistern. Quelle: dpa
Lieber GoldStattdessen finden junge Anleger Gold (54 Prozent), Sparbuch (51 Prozent) und Festgeld (46 Prozent) attraktiver als die Gesamtbefragten (Gold: 39 Prozent, Sparbuch: 22 Prozent, Festgeld: 30 Prozent). Quelle: dpa
SparbuchzinsenErschreckend dabei ist, dass knapp jeder dritte Sparbuchbesitzer in dieser Altersgruppe (32 Prozent) keine Kenntnis über die tatsächliche Höhe seiner Sparbuchzinsen hat beziehungsweise sie falsch einschätzt (43 Prozent), so das Ergebnis der Anlegerbefragung im vierten Quartal 2013. Quelle: dpa
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