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Geldmärkte Euro steigt – Aussagen zur US-Geldpolitik wirken nach

Die Dollarschwäche, ausgelöst durch Aussagen des US-Notenbankvorsitzenden Jerome Powell, beflügelte am Montag den Euro. Auch der Goldpreis legte zu.

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Die europäische Währung gewann am Montag deutlich gegenüber dem Dollar. Quelle: Reuters

Frankfurt am Main Der Eurokurs ist am Montag gestiegen. Am Nachmittag kletterte der Kurs der Gemeinschaftswährung bis auf 1,1473 US-Dollar. Am Freitagabend war der Euro noch knapp unter 1,14 Dollar gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1445 (Freitag: 1,1403) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8737 (0,8770) Euro gekostet.

Grund für den Auftrieb des Eurokurses war Marktbeobachtern zufolge die Dollar-Schwäche, ausgelöst durch Aussagen des US-Notenbankvorsitzenden Jerome Powell vom Freitag. Er hatte deutlich gemacht, dass die Fed bei ihren künftigen Zinsentscheidungen die Sorgen der Finanzmärkte berücksichtigen werde. Außerdem werde die Notenbank angesichts der vergleichsweise geringen Inflation „geduldig sein“ und die weitere Entwicklung der Wirtschaft beobachten. Nach Einschätzung des Devisenexperten Manuel Andersch von der BayernLB haben die Äußerungen Powells die zuletzt stark zurückgegangenen Fed-Zinserwartungen am Markt untermauert.

Marktdaten aus den USA bestärkten das Bild einer schwächelnden US-Konjunktur. Der ISM-Einkaufsmanagerindex zur Stimmung im US-Dienstleistungssektor war schlechter ausgefallen als erwartet. Er gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89720 (0,89988) britische Pfund, 123,90 (123,20) japanische Yen und 1,1227 (1,1256) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag mit 1291,09 Dollar gehandelt. Das waren 5,00 Dollar mehr als am Vortag.

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