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Index-Entscheidung K+S darf im Dax bleiben

Die Zitterpartie ist beendet: K+S darf diesmal noch im Dax bleiben. Ansonsten gibt die Deutsche Börse zahlreiche Änderungen in ihren Indizes bekannt. Drei Neulinge schaffen es in die zweite Börsenliga.

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Neues Spiel, neues Glück: Die Börse hat über die Zusammensetzung ihrer Indizes entschieden. Quelle: Getty Images

Es war eine Entscheidung auf den letzten Metern. Bis zuletzt musste K+S um seinen Platz im deutschen Marktbarometer Dax kämpfen. Am Mittwochabend stand fest, dass der Düngemittelhersteller im Leitindex bleiben darf.

Wie die Deutsche Börse nach US-Handelsschluss mitteilte, wird es im September in der ersten deutschen Börsenliga keine Änderungen geben. Im MDax und dem SDax dagegen werden zahlreiche Plätze mit Börsenneulingen besetzt. Im Technologie-Index TecDax gibt es ebenfalls Wechsel.

Die Mitgliedschaft in einem angesehenen Index spielt eine entscheidende Rolle für die Unternehmen. Für viele Investoren werden sie damit überhaupt erst sichtbar.

Die größten Kaliproduzenten

Über mangelnde Aufmerksamkeit konnte sich K+S in den vergangenen Wochen nicht beklagen, allerdings anders als gewünscht. Der Aktienkurs der Kasseler stürzte um bis zu 40 Prozent ab. Ein so heftiger Kursrutsch in so kurzer Zeit kommt bei einem Dax-Konzern nicht alle Tage vor, zuletzt während der Finanzkrise bei der Krisenbank Hypo Real Estate. Die Marktkapitalisierung von K+S schrumpfte so schnell zusammen, dass ein Verbleib im Dax äußerst fraglich erschien.

Entscheidend für die Zugehörigkeit im Leitindex ist, dass ein Unternehmen bei Börsenumsatz oder Marktkapitalisierung mindestens auf Platz 40 der größten deutschen Firmen kommt. Bei der Marktkapitalisierung werden nur die im Streubesitz befindlichen Aktien gewertet, multipliziert mit dem Durchschnittspreis der vergangenen 20 Handelstage im August. Beim Börsenumsatz zählt der Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate, was kurzfristige Schwankungen glättet.

Erfüllt ein Indexwert eines der beiden Kriterien nicht, wird er ersetzt, heißt es im Leitfaden der Deutschen Börse. Der Börsenumsatz war für K+S kein Problem. Aber bei der Marktkapitalisierung lag man zuletzt genau auf Platz 40 - gerade noch ausreichend.

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