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Inflarx Biopharma-Unternehmen aus Jena plant Börsengang

Der Biopharma-Hersteller Inflarx forscht an Therapien für seltene Hauterkrankungen. Demnächst sollen Aktien des Unternehmens an der amerikanischen Börse gehandelt werden. 122 Millionen Dollar soll der Börsengang bringen.

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Aus Jena nach Amerika: Der Pharmahersteller Inflarx plant seinen Börsengang an der Nasdaq. Quelle: AP

Frankfurt Das deutsche Biopharma-Unternehmen Inflarx strebt an die amerikanische Technologiebörse Nasdaq. Den Erlös aus dem Börsengang von bis zu 122 Millionen Dollar will die defizitäre Firma aus Jena für die Finanzierung der weiteren Forschung und für klinische Studien der Phase II verwenden, wie aus dem am Montag veröffentlichten Börsenprospekt hervorgeht. Inflarx forscht an einem monoklonalen Antikörper gegen eine schmerzhafte Hauterkrankung namens Hidradenitis Suppurativa, die oft chronisch verläuft und auch als Akne inversa bezeichnet wird.

Im vergangenen Jahr verbuchte das 2007 gegründete Unternehmen einen Verlust von 8,9 Millionen Euro. Inklusive einer Platzierungsreserve werden knapp 7,7 Millionen Anteilsscheine angeboten, die Preisspanne wurde auf 14 bis 16 Dollar je Aktie festgelegt. Die Zeichnungsfrist solle so bald wie möglich beginnen, hieß es im Börsenprospekt. Begleitet wird der Börsengang von JP Morgan, Leerink Partners und BMO Capital Markets.

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