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IPO Börsengang der Addiko Bank soll bis zu 260 Millionen Euro einbringen

Das Geldhaus um den Finanzinvestor Advent will am 11. Juli ihr Debüt an der Wiener Börse feiern. Bis zu 11,2 Millionen Aktien werden dabei angeboten.

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Die Addiko Bank wäre bereits der dritte IPO in Wien in diesem Jahr. Quelle: dpa

Wien Die aus dem Osteuropa-Geschäft der früheren Kärntner Krisenbank Bank Hypo Alpe Adria hervorgegangene Addiko Bank will am 11. Juli ihr Debüt an der Wiener Börse feiern. Der Schritt aufs Parkett soll bis zu knapp 260 Millionen Euro einbringen, wie die Addiko Bank am Dienstag mitteilte.

Der Erlös geht einzig und allein an die Alteigentümer um den Finanzinvestor Advent. Angeboten werden inklusive Mehrzuteilungsoption bis zu 11,2 Millionen Aktien zu einem Preis von 19 bis 23 Euro, die von institutionellen Investoren ab sofort bis zum 9. Juli gezeichnet werden können. Am oberen Ende der Preisspanne würde die Bank mit 449 Millionen Euro bewertet - etwa dem 0,5-fachen des Buchwerts.

Das Geldhaus mit sechs Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro befindet sich mehrheitlich im Besitz von Advent. Der Investor war 2014 zusammen mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) bei dem Institut eingestiegen.

Die Luxemburger Holding Al Lake, an der Advent nach früheren Angaben 80 Prozent und die EBWE die restlichen 20 Prozent hält, will sich von mindestens der Hälfte ihrer Addiko-Anteile trennen. Dazu werden 9,75 Millionen Aktien angeboten. Weitere 1,46 Millionen Papiere stehen für eine Mehrzuteilungsoption zur Verfügung.

Addiko hat nach eigenen Angaben rund 860.000 Kunden und 198 Filialen in ihren Kernmärkten. Den Investoren stellte das Institut zusätzlich zu der geplanten Dividendenzahlung von 40 Millionen Euro eine Sonderausschüttung in Aussicht. Addiko ist nach der Biotech-Firma Marinomed und dem IT-Unternehmen Frequentis bereits der dritte Börsengang in Wien in diesem Jahr.

Mehr: In Deutschland enttäuscht die IPO-Bilanz bisher in diesem Jahr. Doch der geplante Börsengang von Traton könnte neuen Schwung bringen.

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