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IPO Ex-Deutsche-Bank-Finanzchef geht mit Mobilitäts-SPAC an die Nasdaq

Am Freitag werden die Levere Holding-Aktien erstmals an der Technologiebörse Nasdaq gehandelt. Ein europäisches Mobilitäts-Unternehmen soll den Börsenmantel füllen.

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Der ehemalige Deutsche-Bank-Finanzvorstand war in der Vergangenheit für BMW tätig. Quelle: dpa

Der ehemalige Deutsche-Bank-Finanzvorstand Stephan Krause geht zusammen mit zwei Berliner Firmengründern auf die Suche nach einer Mobilitäts-Firma, um einen leeren Börsenmantel mit Leben zu füllen.

Krause ist Investment- und Finanzvorstand von Levere Holdings, einer Special Purpose Acquisition Company (SPAC), deren Aktien am Freitag erstmals an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq gehandelt werden sollen.

Das Unternehmen mit Sitz auf den als Steuerparadies geltenden Cayman-Inseln hat nach eigenen Angaben 250 Millionen Dollar eingesammelt. Das SPAC zielt auf Unternehmen aus der Mobilitätsbranche aus Europa ab. Denkbar seien etwa autonomes Fahren, Elektroautos oder Mobilitätsdienstleistungen.

Krause hat Erfahrung in der Autobranche: Bevor er das Finanzressort der Deutschen Bank leitete, war er in gleicher Funktion für BMW tätig. Er war auch bei den Firmen Fisker und Canoo aktiv, die über ein SPAC an die US-Börse gebracht wurden.

Bei Levere Holdings ist auch Bodo Uebber mit von der Partie: Der frühere Finanzvorstand des Stuttgarter Autobauers Daimler fungiert als Mitglied des Verwaltungsrats. Als Initiator des SPAC tritt die Berliner Goggo Network GmbH auf, die sich die Gründung von Netzwerken rund um autonomes Fahren auf die Fahnen geschrieben hat.

Die Gründer von Goggo Network, Martin Varsavsky und Yasmine Fage, fungieren als weitere Vorstände von Levere. Hinter Goggo stehen auch der Berliner Medienkonzern Axel Springer und der japanische Technologieinvestor Softbank. 

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