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IPO Fotodienst Pinterest ist vorsichtig bei der Preisspanne für Börsengang

Pinterest sich als eine Art visuelle Suchmaschine – und hat damit Erfolg. Doch die Preisspanne für ihre Papiere liegt dennoch unter den Erwartungen.

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Nutzer können Fotos der Plattform mit „Pins“ speichern. Quelle: dpa

San Francisco Der Fotodienst Pinterest gibt sich bei der Preisspanne für seinen anstehenden Börsengang zurückhaltend. Die Plattform will die Papiere für 15 bis 17 Dollar an Investoren verkaufen, wie aus einem aktualisierten Börsenprospekt von diesem Montag hervorgeht. Damit würde Pinterest ohne die sogenannte Mehrzuteilungsoption für teilnehmende Banken rund 1,3 Milliarden Dollar einnehmen.

Die Preisspanne liegt damit unter den Erwartungen, die zuvor geschürt wurden. In Medienberichten hatte es geheißen, Pinterest wolle mindestens die Gesamtbewertung von zwölf Milliarden Dollar aus der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2017 erreichen. Damals wurden die Anteilsscheine für jeweils 21,54 Dollar verkauft.

Pinterest versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in der Nutzer nach Ideen etwa für die Inneneinrichtung oder Urlaube suchen und Bilder zu ihren Interessen finden können. Zugleich können sie Fotos aus dem Netz als sogenannte Pins auf „Boards“ zu bestimmten Themen speichern. Zum Ende vergangenen Jahres wurden so laut Pinterest 175 Milliarden „Pins“ auf 4 Milliarden „Boards“ gespeichert. Geld nimmt Pinterest vor allem durch Werbung ein - bezahlte „Pins“, die den Nutzern angezeigt werden.

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