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Kontrollgremium Börse-Chef Weimer will Aufsichtsratsposten beim FC Bayern niederlegen

Mit dem Verzicht will er Vorwürfen der Ämterhäufung begegnen. Weimer soll in die Kontrollgremien der Deutschen Bank und von Knorr-Bremse einziehen.

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Der Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer will Vorwürfe einer Ämterhäufung aus dem Weg schaffen. Weimer werde sein Amt als Aufsichtsrat beim FC Bayern im Sommer mit der Wahl in den Aufsichtsrat des Lkw- und Bahnzulieferers Knorr-Bremse niederlegen, sagte eine Börsensprecherin am Donnerstag.

Knorr-Bremse hatte Weimer zuvor der Hauptversammlung am 30. Juni zur Wahl in das Kontrollgremium vorgeschlagen. Neben ihm soll dann auch der frühere Airbus-Chef Thomas Enders gewählt werden sowie der Investor und Hauptaktionär Heinz Hermann Thiele in den Aufsichtsrat zurückkehren.

Daneben soll Weimer am 20. Mai in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewählt werden. Der 60-Jährige gilt Insidern zufolge als Nachfolger für Aufsichtsratschef Paul Achleitner, dessen Amtszeit regulär im Mai 2022 endet.

Schon der geplante Einzug in den Deutsche-Bank-Aufsichtsrat hatte bei einigen Großaktionären für Kritik gesorgt, die die Ämterhäufung monierten. „Weimers Vertrag als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse erlaubt es ihm, zwei Aufsichtsratsmandate auszuüben“, sagte die Börsensprecherin.

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