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Krösus, Kauz und klamme Milliardäre Das sind Deutschlands Dividenden-Könige

Das Jahr 2014 brachte den größten Aktionären der Republik Rekordeinnahmen. Wer mehr einstrich als im Vorjahr, wer sein Geld versteckte – und kaum etwas davon hat.

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Ferdinand Karl Piëch. Der Dividendenkönig 2014.

Ferdinand Piëch hätte eigentlich ungehalten sein müssen über die jüngste Bilanz seines wichtigsten Investments. Bei der Porsche Holding SE, in der seine Familie sowie der Porsche-Clan 50,7 Prozent der stimmberechtigten Volkswagen-Aktien bündeln, fiel der Nettogewinn um 70 Prozent.

Doch von einem Wutausbruch des 77-Jährigen ist nichts überliefert. Denn der Gewinn 2012 lag wegen einiger Sondereffekte so hoch. Unter dem Strich dürfte der Geldregen, der über die Piëchs und Porsches in diesem Jahr niederging, jeden Groll gekühlt haben. Immerhin überwiesen die 35 Mitarbeiter der schlanken Stuttgarter Holding der Doppelfamilie Porsche-Piëch Ende Mai rund 307 Millionen Euro Dividende für das zurückliegende Jahr. Rechnet man die 28 Millionen Euro Ertrag aus den 2,37 Prozent an VW hinzu, den die Bundesfinanzaufsicht BaFin dem Porsche-Clan zudem zuschreibt, kassierte die vielköpfige Dynastie für das zurückliegende Jahr insgesamt 335 Millionen Euro an Dividenden – so viel wie niemand sonst in Deutschland.

Top 10: Dividendenkönige

Mit der Drittelmilliarde, die den österreichischen Doppelclan zu Deutschlands Dividendenkönigen 2014 macht, übertrifft die Dynastie ihr Rekordergebnis vom Vorjahr um gut zehn Prozent – um 35 Millionen. Allein der Zuwachs beschert den VW-Mehrheitsaktionären etwa so viel Dividenden wie der Haupteigentümerin des Medienriesen Bertelsmann, Liz Mohn, insgesamt.

Aktien-Adel unter sich

Für die Übersicht der größten Kuponschneider zwischen Waterkant und Alpenrand hat die WirtschaftsWoche zum fünften Mal die Einkünfte des deutschen Aktienadels aus dessen Unternehmensbeteiligungen gesichtet. Dazu wurden neben Geschäftsberichten auch Hauptversammlungsunterlagen, Jahresabschlüsse von Privatgesellschaften und Pflichtveröffentlichungen im Bundesanzeiger sowie der BaFin durchforstet. Die auf dieser Basis gewonnenen Daten ergeben die Rangfolge im Club der 50 Glücklichen, die aus ihren Investments Ausschüttungen von mindestens neun Millionen Euro erhalten haben.

Auf dem Siegertreppchen steht neben den Mehrheitseigentümern des größten europäischen Autobauers diesmal auch die fränkische Autozulieferer-Familie Schaeffler, die 309 Millionen Euro unter anderem aus ihren Anteilen an Continental einstrich, gefolgt von Klaus-Michael Kühne, dessen Logistikkonzern Kühne + Nagel mit Sitz in der Schweiz ihm 307 Millionen Euro aufs Privatkonto überwies.

Während die meist mehrköpfigen Familien das Geld unter allen Angehörigen aufteilen müssen, hat der kinderlose Hanseat den gigantischen Geldbatzen zusammen mit seiner Gattin Christine praktisch für sich. Gemessen am Betrag pro Kopf, dürfte er damit Deutschlands heimlicher Dividendenkönig sein.

Dividendenzahlungen aller börsenorientierten deutschen Unternehmen seit 2005 in Milliarden Euro.

Deutschland ist Autoland, insofern konnte nicht ausbleiben, dass auf den Plätzen fünf, sieben und acht Eigentümer aus der Branche folgen: die Mitglieder der Familie Quandt, Großaktionäre beim Münchner Autobauer BMW. Würden Johanna Quandt, Sohn Stephan und Tochter Susanne Klatten ihre Schärflein zusammenlegen, überträfen sie dieses Jahr sogar die Porsches und Piëchs.

Das lag nicht zuletzt daran, dass die drei Erben neben ihrer neunstelligen bajuwarischen Bescherung auch Einkünfte weniger prominenter Firmen kassierten, darunter der niederländische Chipkartenhersteller Gemalto, neben BMW das einzige Gemeinschaftsinvestment der Quandts. Klatten kassierte zudem Dividenden vom Pharmakonzern Altana, die ihr halfen, die Ebbe bei Verlustbringern wie dem Altöl-Aufbereiter Avista oder dem Graphithersteller SGL Carbon auszugleichen. Bruder Stefans Delton Holding hatte mehr Glück beim Logistiker Logwin oder beim Bioarzneihersteller Heel, der erstmals mehr als homöopathische Gewinne abwarf.

Nichts zu verbergen

Die errechneten Dividenden der Top 50 erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Denn von den Quandts bis zur Familie Wacker, die den Presslufthammer-Primus Wacker Neuson in München ihr Eigen nennt, ist eines identisch: Wo die Einkommenselite um die Veröffentlichung ihrer Erträge herumkommen kann, tut sie das.

Was genau die Superreichen verdienen, publizieren nur wenige so detailliert wie Lutz Helmig. Der gelernte Gefäßchirurg pendelt zwischen dem osthessischen Grebenhain und dem italienischen Ligurien. In seiner Beteiligungsgesellschaft Aton veröffentlicht der 67-Jährige, der 2005 die von ihm gegründeten Helios-Kliniken für 1,5 Milliarden Euro an den Medizintechnikkonzern Fresenius verkaufte, wie viel er aus seinen Investments für sich herausholt. „Ich frage mich, was haben Leute wie ich eigentlich zu verbergen“, begründet Hellmig seine Offenheit. Also informierte er auf zuletzt 143 eng bedruckten Seiten detailliert über Wohl und Weh seiner 15 Investments, vom Privatjetbetreiber DC Aviation bis zu High-Tech-Betrieben in seiner osthessischen Heimat. Die brachten ihm in der Summe 30 Millionen Euro und Platz 32 unter den deutschen Dividendenkönigen.

Die verlässlichsten Dividendenaktien
15. Platz: Axel SpringerBranche: MedienAnzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 7Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 15,7 ProzentDividendenrendite 2014 (geschätzt): 3,8 ProzentAusschüttungsquote (im Median der letzten fünf Jahre ): 60,3 ProzentQuelle: FactSet, DZ BANK, Reuters Quelle: dpa
414. Platz: Generali DeutschlandBranche: VersicherungAnzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren : 7Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 11,5 ProzentDividendenrendite 2014 (geschätzt): 4,6 ProzentAusschüttungsquote (im Median der letzten fünf Jahre): 58,2 Prozent Quelle: dpa
13. Platz: GrenkeleasingBranche: LeasingAnzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 8,1 ProzentDividendenrendite 2014 (geschätzt): 1,3 ProzentAusschüttungsquote (im Median der letzten fünf Jahre): 26,5 Prozent Quelle: AP
12. Platz: HenkelBranche: KonsumgüterAnzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 10,0 ProzentDividendenrendite 2014 (geschätzt): 1,6 ProzentAusschüttungsquote (im Median der letzten fünf Jahre): 25,9 Prozent Quelle: dpa
11. Platz: SAP Branche: SoftwareAnzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 12,9 ProzentDividendenrendite 2014 (geschätzt): 1,8 ProzentAusschüttungsquote (Median der letzten fünf Jahre): 30,3 Prozent Quelle: AP
10. Platz: Software AGBranche: SoftwareAnzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 6,1 ProzentDividendenrendite 2014 (geschätzt): 1,9 ProzentAusschüttungsquote (Median der letzten fünf Jahre): 22,4 Prozent Quelle: dpa
9. Platz: OHB SystemBranche: RaumfahrtAnzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 13,9 ProzentDividendenrendite 2014 (geschätzt): 2,9 ProzentAusschüttungsquote (Median der letzten fünf Jahre): 38,0 Prozent Quelle: dapd

Ähnlich offen agieren nur wenige Coupon-Champions, etwa die Jacobs Holding der gleichnamigen Kaffeedynastie oder Wolfgang und Michael Herz. Die beiden Brüder dokumentieren den Erfolg ihrer Anteile am Einzelhändler Tchibo oder an der Nivea-Mutter Beiersdorf auf der Internet-Seite ihrer Holding Maxinvest. Mit knapp 50 Millionen Euro Einnahmen beschließen die zwei die obere Hälfte der WirtschaftsWoche-Top-50.

Ihre Geschwister Günter und Daniela geben sich deutlich zugeknöpfter mit ihrer – angeblich nach einem der familieneigenen Rennpferde benannten – Mayfair-Holding. Die verwaltet im Palais Mayfair an der Hamburger Binnenalster Anteile etwa am norwegischen Zertifizierungskonzern DNV GL oder an den Vapiano-Restaurants.

Top 20: Dividendenkönige

Wie diese Herz-Hälfte verbirgt das Gros des deutschen Geldadels seine Einnahmen und deren Quellen nach Kräften. Denn anders als in Schweden, wo alle Besserverdiener Einkommen, Vermögen und die darauf gezahlten Steuern im Taxerings-kalender veröffentlichen müssen, muss in Deutschland kein Bürger seine Finanzen offenlegen. Zur Tarnung beliebt sind private oder gemeinnützige Stiftungen, anonyme Fonds oder Family Offices, die als Vermögensholdings fungieren und nicht selten fantasievolle Namen tragen.

Aktien-Adel verdient mehr

Wie das geht, zeigt die Industriedynastie Reimann, finanziell zu Kräften gekommen durch die ererbten Anteile am Putzmittelriesen Reckitt Benckiser (Sagrotan, Kukident, Durex Kondome). Ihre Mitglieder sind bereits 2006 nach Österreich, Italien und in die Schweiz ausgewandert und verlegten den Sitz ihrer Familienholding Joh. A. Benckiser (JAB) von Ludwigshafen laut Presseberichten nach Luxemburg.
Zu ihrem Imperium zählt rund ein Dutzend Beteiligungen vom Luxuskonzern Labelux (Hauptschuhmarke Jimmy Choo) bis zum Kosmetikhersteller Coty. Alle zusammen verdienten genug, damit sich die Reimanns im Frühjahr für angeblich acht Milliarden Euro das weltgrößte Kaffeeimperium zusammenkaufen konnten – aus den Kaffeehausketten Peet’s und Caribou sowie den Röstern DE Master Blenders (Senseo, Douwe Egberts) und Mondelez (Jacobs, Tassimo).

Deutschlands Aktien-Adel geht es 2014 besser

Allen steuer-, spenden- oder nachlassoptimierten Vermögensholdings und Family Offices ist eines gemein: Sie veröffentlichen ihre verpflichtenden Mitteilungen im Bundesanzeiger, wenn überhaupt, gern erst Monate nach Fristende und dann oft so karg, dass sie bestenfalls Hinweise geben, mit welchen Ausschüttungen die Gesellschaften ihre Eigner erfreuten. Kein Wunder, dass selbst die Europäische Zentralbank unlängst bei der Suche nach der Einkommenselite scheiterte: Sie kam bei einer Umfrage zum Ergebnis, der reichste deutsche Haushalt verzeichne ein Einkommen von gerade mal 76 Millionen Euro.

Das ist arg untertrieben. Nach der WirtschaftsWoche-Liste kassierten mindestens 22 der Dividendenkönige aus ihren Beteiligungen diesen Betrag – oder mehr. Zudem ergeht es Deutschlands Aktien-Adel 2014 deutlich besser als 2013: Die 50 größten Anteilseigner kassierten geschätzt 4,7 Milliarden Euro an Dividenden, rund eine Milliarde Euro oder gut ein Viertel mehr als im Vorjahr. Grund ist, dass viele ihr Geld auch im Ausland angelegt haben.

Dagegen blieben die Ausschüttungen an die Kleinaktionäre, die ihr Geld in heimische Unternehmen gesteckt haben, in der gerade abgeschlossenen Dividendensaison im Durchschnitt konstant. Von den 654 untersuchten börsennotierten Unternehmen zahlten nur acht mehr als im Vorjahr an ihre Aktionäre, so eine Studie des Anlegerschutzverbandes DSW. Insgesamt überwiesen diese Unternehmen knapp 37,3 Milliarden Euro an Dividenden, gerade mal 56 Millionen mehr als im Vorjahr. „Die Summe bleibt erneut rund eine Milliarde unter dem Rekordjahr 2008“, klagt Studienautor Eric Frère, Professor an der privaten Fernuniversität FOM aus Essen.

Top 30: Dividendenkönige

Und der Abstand zwischen Klein- und Großinvestoren wächst. Bei der WirtschaftsWoche-Übersicht für das Börsenjahr 2011 genügte noch eine jährliche Dividende von fünf Millionen für einen Platz unter den Top 50, aktuell schafften das nur Anleger, die mindestens neun Millionen Euro einstrichen. Das Mindesteinkommen, um zum Club zu gehören, ist noch konservativ geschätzt. Denn in der Übersicht fehlt notgedrungen eine ganze Gruppe: die Eigentümer der Handelsriesen.

Bilanzielle Klimmzüge

Die Familie des jüngst verstorbenen Aldi-Süd-Patrons Karl Albrecht etwa führt zwar alle Reichen-Ranglisten an, gefolgt von Lidl-Gründer Dieter Schwarz und den Lieben des vor zwei Jahren verschiedenen Aldi-Nord-Gründers Theo Albrecht. Doch die Discounter-Konzerne verteilen ihre geschätzt jeweils rund 60 Milliarden Euro Jahresumsatz inklusive der wahrscheinlich mehrere Hundert Millionen Euro Gewinn geschickt auf unzählige Dutzend kleine Firmen. Die Kette reicht von Zwischenhändlern bis zu Immobilienfirmen, die erst auf den zweiten Blick den Inhaber-Familien zurechenbar sind. Bei solchen bilanziellen Klimmzügen können selbst Branchenexperten nur raten, wie hoch der steuerrechtliche Gewinn eigentlich ist. Vollends im Dunklen bleibt dabei, welcher Betrag davon am Ende als Ausschüttung bei den Familien gelandet ist.

Die gestiegene Eintrittsbarriere in den Club mehrfacher Dividenden-Millionäre haben fast alle Vorjahresmitglieder erneut locker geschafft. Gut zwei Drittel der Top 50 kassierten deutlich mehr Geld als im Vorjahr. Was die Superreichen mit ihren Einkommen anstellen, steht auf einem anderen, bisher kaum beschriebenen Blatt. Die drei SAP-Gründer Dietmar Hopp, Hasso Plattner und Klaus Tschira lenken einen Großteil ihrer zusammengerechnet 276 Millionen in die Wohltätigkeit – und Hopp auch in den fußballerisch erstklassigen TSV Hoffenheim.

Was passiert mit Gewinnen?

Georg Schaeffler, mit seiner Mutter Maria-Elisabeth Eigner des Autozulieferers Schaeffler im fränkischen Herzogenaurach, kassiert zusammen mit der 72-jährigen Matriarchin aus der Beteiligung am Reifenriesen Continental und den wieder sprudelnden Gewinnen des eigenen Autozulieferers in diesem Jahr zwar 309 Millionen Euro. Doch buchhalterisch ist das Milliardärsduo gewissermaßen klamm: Weil sich Mutter und Sohn beim Conti-Kauf in der Finanzkrise 2008/09 verhoben haben, fließen die schönen Millionen wie in den Jahren zuvor fast komplett in die Tilgung der Milliardenschulden.

Die größten Gewinner

Da kann Ludwig Merckle mitfühlen. Seine Familienholding VEM mit Sitz im 17 000-Einwohner-Nest Zossen bei Berlin kassiert in diesem Jahr zwar solide 33 Millionen Euro: aus Anteilen am Baustoffkonzern HeidelbergCement, am Pharmagroßhändler Phoenix, am Pistenbully-Bauer Kaessbohrer oder an der Blauwald-Holding mit rund 800 Hektar Stadtwald in seiner schwäbischen Heimatstadt Blaubeuren. Doch Vater Adolf hat ihm nach seinem Selbstmord 2009 neben dem bunten Portfolio auch rund fünf Milliarden Euro Schulden hinterlassen. Für den 49-jährigen Sohn sind die Erträge durchlaufende Posten – sie gehen unmittelbar an die Gläubiger.

Die größten Verlierer

Der Gewinn bleibt in der Firma

Andere wiederum mehren mit den Gewinnen auch das betriebliche Vermögen. Der Montagetechnikhändler Reinhold Würth schickt von den ausgeschütteten 217 Millionen Euro mindestens 150 Millionen zurück ins Unternehmen. So stärkt der 79-jährige Schraubenkönig die Bilanz seines Imperiums im baden-württembergischen Künzelsau. Die Familie Leibinger, Eigentümer des Werkzeugmaschinenbauers Trumpf aus dem schwäbischen Ditzingen, belässt laut Insidern sogar fast den kompletten Gewinn in der Firma.

Das klingt freilich selbstloser, als es in der Praxis ist. Meist fließt das Geld nicht in die große Firmenkasse, sondern auf ein internes Gesellschafterkonto. Davon holt sich das Unternehmen dann bei Bedarf Geld für Investitionen, die Eigentümer erhalten im Gegenzug Zinsen, schätWelche deutschen Clans das meiste Geld kassieren.zungsweise bis zu drei Prozent. Am Ende profitieren beide Seiten: Das Unternehmen bekommt Kredite mindestens so günstig wie von der Bank. Den Eigentümern winken stabile Zinsen.

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Otto-Normal-Aktionären oder -Anlegern bleibt zumindest ein kleiner Trost. So viel die Dividendkönige im vergangenen Jahr auch kassierten, gemessen am Wert ihres Aktienvermögens, ist der Ertrag bescheiden. So entspricht die Rekorddividende des Porsche-Piëch-Clans von 335 Millionen Euro gerade mal einer Rendite von 2,2 Prozent auf die rund 15 Milliarden Euro, die ihr Paket aktuell an der Börse wert ist.

Eine solche Rendite knapp über Riester-Niveau bringt auch die Vermietung einer Plattenbauwohnung.

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