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Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum geraten erneut unter Druck

Nach der Erholungs-Rally am Montag geben Bitcoin und Ethereum am Dienstag erneut nach. Quelle: REUTERS

Nach einer zwischenzeitlichen Erholung am Montag am Markt für Kryptowährungen, ging es für Bitcoin und Ethereum am Dienstag wieder bergab. Zuvor hatte Tesla-Chef Elon Musk mal wieder für einen Stimmungsaufheller gesorgt.

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Die Achterbahnfahrt am Markt für Kryptowährungen geht weiter. Nach der Erholungs-Rally am Montag geben Bitcoin und Ethereum am Dienstag erneut nach. Bitcoin verbilligt sich um rund fünf Prozent auf 37.250 Dollar. Am Tag zuvor hatte sich die wichtigste und älteste Cyber-Devise wieder bis auf knapp 39.500 Dollar erholt, nachdem sie am Sonntag noch um weitere 13 Prozent eingebrochen war. Auch für die zweitwichtigste Cyber-Devise Ethereum ging es erneut nach unten. Nach der Erholungs-Rally zum Wochenauftakt mit einem Plus von rund einem Viertel büßte der Wert wieder sieben Prozent auf rund 2440 Dollar ein.

„Das Auf und Ab unterstreicht die hohe Nervosität unter Marktteilnehmern“, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. Chinas massives Vorgehen gegen die Kryptowährungsbranche habe Wirkung gezeigt. Mehrere Firmen kündigten zum Wochenanfang an, ihr Geschäft in der Volksrepublik einzustellen. „Die Katze ist damit offensichtlich aus dem Sack.“ Hingegen habe Tesla-Chef Elon Musk erneut für einen Stimmungsaufheller gesorgt.

Über Twitter teilte Musk am Vortag mit, sich mit führenden Bitcoin-Minern aus Nordamerika getroffen zu haben. Diese hätten sich dazu verpflichtet, ihre derzeitige und geplante Nutzung von erneuerbaren Energien offen zu legen. Ob sich die Nutzung von nachhaltigen Energien für den extrem hohen Stromverbrauch des Kryptogeldes als ein Allheilmittel herausstellen werde, bleibe abzuwarten, betonte Emden. „Gut möglich, dass weitere Nationen nach dem Vorbild Chinas in Zukunft dem Mining-Geschäft den Stecker ziehen werden.“

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Der enorme Strombedarf beim sogenannten Schürfen („Mining“) von Kryptowährungen steht seit längerem in der Kritik. Musk begründete zuletzt das vorläufige Aus für Bitcoin als Zahlungsmittel bei Tesla mit Klimabedenken. Tesla will Bitcoin als Zahlungsmittel erst wieder akzeptieren, wenn das Schürfen der Währung mit nachhaltiger Energie geschehe. Schätzungen zufolge entfielen bislang bis zu 70 Prozent der weltweiten Versorgung mit Kryptowährungen auf Schürfer in China, wo die Energiegewinnung aus Kohlekraftwerken vergleichsweise billig ist. Beim Mining oder „Schürfen“ stellen Nutzer Rechenkapazitäten für die Verschlüsselung und Echtheitsprüfung von Transaktionen zur Verfügung. Sie werden dafür in der jeweiligen Kryptowährung entlohnt.

Mehr zum Thema: Der Kurs der Cyber-Devise Bitcoin ist sehr volatil. Zuletzt verlor die Kryptowährung beispielsweise nach einem Musk-Tweet an Wert. Spekuliert der Krypto-Fan auf fallende Kurse? Wie geht das überhaupt?

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