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Kryptowährungen Südkorea will Handel stark kontrollieren

Schließung von Börsenplätzen, Verbot von anonymen Konten: Südkoreas Regierung will den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin stark einschränken. Dorn im Auge sind vor allem die hohen Ausfallrisiken.

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Nicht überall wird die mögliche Blase um Cyberwährungen gern gesehen, Südkorea kämpft nun gegen Spekulationen. Quelle: AP

Seoul Südkorea will strenger gegen spekulative Handelsgeschäfte mit Kryptowährungen vorgehen. Die Regierung kündigte dazu am Donnerstag zusätzliche Schritte an. So soll die Öffnung anonymer Konten für Cyberwährungen verboten werden. Außerdem soll ein neues Gesetz kommen, das Aufsichtsbehörden unter bestimmten Umständen die Schließung von Börsen erlaubt, an denen solche Währungen gehandelt werden. Ein Plan zur Besteuerung von Kapitalerträgen aus entsprechenden Handelsgeschäften wurde bereits früher angekündigt.

Die Regierung warnt vor hohen Verlusten in diesem Bereich wegen exzessiver Kursschwankungen. Ihren Angaben zufolge liegen die Kurse der meisten Kryptowährungen an heimischen Handelsplätzen viel höher als in anderen Ländern. In Südkorea sind vor allem Bitcoin extrem beliebt, die in diesem Jahr dramatisch an Wert gewonnen haben. Auch Hausfrauen und Studenten mischen in dem Geschäft mit.

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