K+S Aktionäre wenden sich gegen Vorstandschef Steiner

Exklusiv

Bei K+S wächst der Druck auf das Management. Weil die Aktie des Rohstoffkonzerns an Wert verliert, wollen sich wichtige Aktionäre gegen Vorstandschef Steiner wenden. Eine Exklusivmeldung.

Bergwerk von K+S Quelle: dpa

Beim Kasseler Rohstoffkonzern K+S wollen sich nach Informationen der WirtschaftsWoche zahlreiche wichtige Aktionäre auf der nächsten Hauptversammlung gegen Vorstandschef Norbert Steiner wenden.

„Viele Anteilseigner werden Druck auf das Management machen“, sagte Harald Berres, Fondsmanager des Düsseldorfer Investmenthauses GS&P der WirtschaftsWoche. Markus Elsässer, Gründer der ME Fonds, warf Schneider Ziellosigkeit und Passivität vor. „Das Management sieht dem Verfall der Aktie anscheinend tatenlos zu, die Aktionäre werden nicht ernst genommen, bisher gab es von K+S keinen großen strategischen Fingerzeig“, sagte er der WirtschaftsWoche.

Der Unmut der Investoren resultiert aus dem Wertverlust der K+S-Aktie. Steiner hatte im Sommer mit großen Versprechen gegenüber den Aktionären einen Übernahmevorschlag des kanadischen Konkurrenten Potash in Höhe von 41 Euro je Aktie abgelehnt. Nun liegt der K+S-Kurs nur noch bei 25 Euro, niedriger als vor der Potash-Offerte. „Die 41 Euro waren ein guter Preis, das Management war auf dem Egotrip“, sagte Fondsmanager Berres.

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