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LSE Londoner Börse muss sich neuen Chef suchen

Vorstandschef Xavier Rolet verlässt Ende kommenden Jahres die Londoner Börse LSE. Der 57 Jahre alte Franzose stand fast zehn Jahre an der Börsen-Spitze. Die Suche nach einem Nachfolger soll in Kürze beginnen.

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In der Amtszeit des Franzosen stieg die Marktkapitalisierung der LSE von unter einer Milliarde auf 14 Milliarden Pfund. Quelle: Reuters

London Die Londoner Börse LSE verliert Ende kommenden Jahres ihren langjährigen Vorstandschef Xavier Rolet. Der 57-jährige Franzose werde seinen Posten dann nach fast zehn Jahren an der Spitze der traditionsreichen Börse räumen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Suche nach einem Nachfolger soll in Kürze beginnen.

Rolet hatte ursprünglich im Zuge der geplanten Fusion mit der Deutschen Börse von Bord gehen wollen. Nachdem dieses Vorhaben jedoch im Frühjahr gescheitert war, blieb er zunächst an Bord.

Rolet war im Jahr 2009 zur LSE gestoßen – er kam von der im Herbst 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise Pleite gegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers. In seiner Amtszeit stieg die Marktkapitalisierung der LSE von unter einer Milliarde auf 14 Milliarden Pfund. Zwischen Januar und Ende September kletterte der Konzerngewinn um fast ein Fünftel auf 1,43 Milliarden Pfund. Auf das dritte Quartal entfiel ein Gewinn von 486 Millionen Pfund – ein Plus von 17 Prozent.

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