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Mercari Japanische Flohmarktplattform mit Kurssprung bei Börsendebüt

Die Plattform hat den bislang größten Börsengang in diesem Jahr in Japan aufs Parkett gelegt. Anleger rissen sich um Aktien von Mercari.

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Tokio Anleger haben sich beim Börsendebüt um die Aktien der japanischen Flohmarktplattform Mercari gerissen. Die Papiere schnellten am Dienstag um 77 Prozent im Vergleich zum Ausgabepreis in die Höhe. Damit wurde der Betreiber der Smartphone-App, die in Japan auf 71 Millionen mobilen Geräten zu finden ist, mit 7,4 Milliarden Dollar bewertet. Es ist in diesem Jahr der bisher größte Börsengang in Japan.

Mercari verlangt für jeden Verkauf Vermittlungsgebühren. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Erlöse um 62 Prozent auf umgerechnet 326 Millionen Dollar steigen. Während das Unternehmen auf dem Heimatmarkt profitabel arbeitet, fährt es in den USA Verluste ein. Im April sagte Firmenchef Shintaro Yamada zu Reuters: „Ohne Erfolg in den USA können wir weltweit nicht erfolgreich sein.“

Neben den beiden Ländern ist Mercari auch in Großbritannien aktiv. In Deutschland gibt es mit Stuffle, Kleiderkreisel und auch eBay ähnliche Anbieter.

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