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Minenkooperation Rio Tinto und BHP graben gemeinsam nach Kupfer

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Bei Dieben beliebt

Entwicklung des Kupferpreis

Außer den Chinesen sind auch Rohstoffdiebe sehr interessiert. So beklagt beispielsweise die Deutsche Bahn steigende Diebstahlzahlen: Je höher der Preis für das Metall, desto mehr Diebstähle gibt es. Allein im ersten Halbjahr 2011 gab es einen Anstieg von 50 Prozent. Organisierte Banden nahmen Material im Wert von mehr als zehn Millionen Euro mit. Dementsprechend gab es im vergangenen Jahr rohstoffdiebstahlbedingt 8000 Verspätungen. Wird das Kupfer aus den Kabeln entfernt, entfällt auch das Signal und die strecke wird so lange gesperrt, bis das Kabel wieder repariert ist. Das Phänomen tritt europaweit auf – und europaweit versuchen die Bahngesellschaften dem mit Kameraüberwachung wieder Herr zu werden.

Vielleicht hilft ihnen ja die jüngste Kooperation zweier Großkonzerne, die den Kupferpreis drücken könnte. Die Rohstoffriesen BHP Billiton und Rio Tinto wollen gemeinsam die Kupfermine Escondida in Chile ausbauen. Mit einer jährlichen Fördermenge von rund 990.000 Tonnen ist sie die größte Kupfermine der Welt. Rund acht Prozent des Rohstoffes, der weltweit verbaut wird, kommen aus Chile.

Rio Tinto hält derzeit rund ein Drittel der Anteile, BHP Billiton ist mit 57,5 Prozent Mehrheitseigner. Weltweit hat die BHP Billiton Group Australia einen Marktanteil von 7,10 Prozent, direkt dahinter kommt Rio Tinto mit 4,76 Prozent.

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