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Minenkooperation Rio Tinto und BHP graben gemeinsam nach Kupfer

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Kooperation für vier Milliarden Dollar

Kupferplatten in der Mine Escondida Quelle: REUTERS

Beide wollen nun vier Milliarden Dollar in die Mine investieren und die Förderung bis 2015 auf 1,3 Millionen Tonnen ausbauen. „Escondida hat ausreichend Reserven, um die derzeitige Förderung über ein Jahrhundert lang aufrechtzuerhalten“, sagte BHP-Metallchef Peter Beaven. 2,6 Milliarden will BHP Billiton in das Projekt stecken, weitere 1,4 Milliarden kommen von Rio Tinto. Ende Februar 2012 sollen die Arbeiten beginnen. Mit deren Ende rechnen die Konzerne bis Juni 2015.

Über den Ausbau der Escondida hinaus wollen die Rohstoffriesen insgesamt 630 Millionen Dollar in ein Mineral-Bearbeitungs-System investieren, mit dem Edelmetalle aus dem Erz extrahiert werden können. Auch hierbei wird BHP Billiton den Großteil der Finanzierung beisteuern. Außerdem nimmt der australisch-britische Konzern BHP noch mal rund 200 Millionen Dollar in die Hand, um eine kleinere Mine in Arizona zu reaktivieren. Die Pinto Valley Mine ist 1998 geschlossen worden, um eine Pleite von BHP abzuwenden. Der Konzern erwartet, aus der Mine jährlich rund 60.000 Tonnen Kupferkonzentrate zu fördern. Neben Kupfer wird in Arizona auch Molybdän abgebaut.

In Arbeit
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Insgesamt plant BHP, in den nächsten drei Jahren rund 80 Milliarden Dollar in solche und andere Wachstumsprogramme zu investieren. Wie der Preis auf die steigende Kupfermenge am Markt reagiert, wird sich dann zeigen. Vielleicht hat die Deutsche Bahn ja Glück und ihre Leitungen geraten mit fallenden Preisen auch wieder aus dem Fokus der Rohstoffdiebe.

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