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Mittelstandsfinanzierer Creditshelf drängt an die Frankfurter Börse

Als Termin für den Börsengang in Frankfurt nennt Creditshelf das dritte Quartal 2018. Quelle: dpa

Das nächste Fintech plant den Börsengang: 15 bis 20 Millionen Euro möchte Creditshelf mit der Ausgabe von Aktien einsammeln. Die Erlöse sollen unter anderem in Marketing und Softwareentwicklung fließen.

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Der Mittelstandsfinanzierer Creditshelf strebt an die Frankfurter Börse. Das Fintech will durch die Ausgabe neuer Aktien 15 bis 20 Millionen Euro einsammeln, wie Creditshelf am Dienstag mitteilte. Dabei kann das Unternehmen auf die Unterstützung seines Großaktionärs Rolf Elgeti setzen. Elgeti, der Aufsichtsratschef der Immobilienfirma TAG Immobilien, will Aktien für bis zu 15 Millionen Euro zeichnen, falls sie nicht von anderen Investoren erworben werden.

Creditshelf vermittelt über seine digitale Plattform unbesicherte Kredite von professionellen Investoren an kleine und mittlere Unternehmen. Die Firmen zahlen dafür im Schnitt neun Prozent Zinsen. Bislang ist das Geschäft überschaubar: Seit dem Start der Creditshelf-Plattform 2015 bis Ende März wurden dem Unternehmen zufolge Kredite mit einem Gesamtvolumen von 58 Millionen Euro vermittelt. 2017 belief sich der Umsatz auf 1,2 Millionen Euro.

Mittelfristig will Creditshelf jährlich Kredite im Volumen von 500 Millionen Euro vermitteln, wie Firmenchef Tim Thabe sagte. Die Erlöse aus dem Börsengang will er unter anderem in das Marketing, die Erweiterung des Produktportfolios und die Softwareentwicklung stecken.

Als Termin für den Börsengang nannte Creditshelf lediglich das dritte Quartal. Doch in der Regel vergehen von der Ankündigung bis zur Erstnotiz rund vier Wochen, so dass Creditshelf Ende Juli sein Debüt an der Frankfurter Börse feiern könnte. Begleitet wird der Börsengang von der Commerzbank.

Elgeti ist über seine Hevella Capital mit 46,1 Prozent der Anteile größter Aktionär von Credit Shelf. Die restlichen Anteile gehören größtenteils den Gründern Thabe und Daniel Bartsch.

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