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Musterdepots „Das Wirtschaftswachstum könnte bald seinen Höhepunkt erreicht haben“

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Stratege Kovalenko beschäftigt sich mit der Voestalpine-Aktie.

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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Fast täglich findet sich unser Depotwert Lufthansa unter den Tops oder Flops im Dax. Der Kurs ist schwankungsfreudig. Die Ursachen sind vielfältig: Die Kranich-Airline ist mit einem Börsenwert von nur 12,5 Milliarden Euro einer der kleinsten Titel im Dax. Deshalb treiben größere Kauf- und Verkaufsorder den Kurs schnell. Vor allem aber ist das Geschäft der Lufthansa schwankungsvoll, weil der große Kostenblock Kerosin, das aus Rohöl hergestellt wird, kaum zu beeinflussen ist. Vor gut zwei Jahren kostete ein Barrel (159 Liter) Öl nur 30 US-Dollar, aktuell sind es 74 Dollar.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die Aktie des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine liegt seit Auflage des Musterdepots in unserem Aktienkernportfolio. Die Bewertung sowie die operative Geschäftsentwicklung des Linzer Unternehmens sprechen unseres Erachtens für ein weiteres Potenzial. Voestalpine verfügt über eine ausgezeichnete und diversifizierte Produktpalette von hochwertigen Stahlerzeugnissen. Die Auftragsbücher sind gefüllt, die Werke ausgelastet. Der Konzern gehört zwar zu einer zyklischen Branche und ist relativ konjunkturabhängig. Entscheidend ist für uns aber die Qualität des Geschäftsmodells.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Die deutsche Wirtschaft wächst bereits das neunte Jahr in Folge. Das Wirtschaftswachstum könnte bald seinen Höhepunkt erreicht haben. Am Dienstag dürfte der Ifo-Geschäftsklimaindex einen weiteren Rückgang vermelden. Für uns ist nach wie vor die größte Gefahr für die deutsche Wirtschaft ein aufziehender Protektionismus. Was bedeutet das für die Aktienkurse? Aus ökonomischer Sicht besteht wenig Grund, einen massiven Einbruch im Dax zu fürchten. Es wird im Frühjahr wieder häufigere Volatilitätsphasen geben, und das Management des Portfoliorisikos wird zunehmend wichtig.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser.

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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