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Musterdepots Ist Fresenius nun ein starker Dividendenwert oder nicht?

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer beschäftigt sich mit der Aktie von Fresenius.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Firmen, die ihre Dividende mindestens 25 Jahre in Folge anheben, bezeichnet die Wall Street als Dividenden-Aristokraten. In Deutschland weist mit Fresenius nur ein Unternehmen diese Historie auf. Darauf verweisen die Anlegerschützer des DSW. Jährlich stieg die Dividende im Schnitt um 18,7 Prozent. In einer anderen Hitliste liegt Fresenius aber weit hinten: Gemessen am Aktienkurs zahlt Fresenius stets eine mickrige Dividendenrendite von weniger als zwei Prozent. Der (erfreuliche) Grund: Der Kurs stieg in 25 Jahren um 6 000 Prozent. Das mindert die daraus errechnete Rendite.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Wenn es der Mensch oft noch nicht einmal schafft, das Wetter von morgen verlässlich vorauszusagen, wie soll er dann in der Lage sein, kurzfristige Börsenprognosen aufzustellen? Die Antwort ist: gar nicht. Dennoch versucht alle Welt, die Börsenentwicklung der nächsten Wochen vorherzusagen. Wir halten uns vor diesem Hintergrund zurück. Mit dem Wissen um eine historisch erfolgreiche, auf fundamentalen Daten basierende Anlagestrategie kann man lernen, langfristig zu investieren, Marktschwankungen zu akzeptieren und sich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Es gibt noch Anleihen mit attraktiver Rendite. Dafür müssen Anleger Risiken eingehen: lange Laufzeiten, eine vermeintlich schlechtere Bonität, vorzeitige Kündigungsoptionen oder ein Währungsrisiko beispielsweise. Das japanische Unternehmen Softbank begibt neue Anleihen in Euro und US-Dollar. Die Laufzeiten der Bonds in Euro dürften mit fünf und sieben Jahren und Renditen von circa 4,125 und 4,625 Prozent für Anleger interessant sein. Leider können wir diese Anleihe aufgrund der Mindeststückelung von 100 000 Euro nicht für das Privatbank-Depot kaufen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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