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Musterdepots Nicht nur auf Immobilien setzen

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Der Dax pendelt um die 13.000er-Marke. Sönke Niefünd blickt bereits auf 2018.

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Depot-Strategien: Individuelle Einschätzungen der Markt-Experten

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Der Dax pendelt auch in den letzten Tagen des Jahres willkürlich auf und ab, so wie an den meisten Handelstagen 2017. Eines scheint jetzt sicher: Der Leitindex steigt das sechste Jahr in Folge. Das gab es noch nie, zumindest nicht, seitdem es den Dax gibt, also seit 1988. Kurz davor, 1980 bis 1986 waren deutsche Aktien, wie sie im Dax abgebildet sind, sieben Jahre lang ununterbrochen gestiegen. Vermutlich war auch das ein wesentlicher Treiber, um in Deutschland einen Dax einzuführen. Seinen ersten Einbruch erlebte der Leitindex übrigens nach dem Mauerfall: 1990 verlor er 22 Prozent.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Wegen der fehlenden Renditen bei den Sparanlagen gepaart mit der Unbeliebtheit von Aktien erlebt man derzeit in der Bundesrepublik einen Immobilien-Run. Unseres Erachtens bieten aber Dividendenpapiere langfristig ein attraktiveres Chance-Risiko-Profil, vor allem für diejenigen, die ihr komplettes Kapital in eine Immobilie investieren möchten. Wir empfehlen ein diversifiziertes Portfolio, das neben Immobilien und festverzinslichen Anlagen auch einen signifikanten Aktienanteil beinhalten sollte. Wie dieser aufgebaut werden kann, versuchen wir mit unserem Musterdepot zu zeigen.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Am letzten Börsentag des Jahres wird nicht mehr viel passieren. Die Frage, ob der Dax über oder unter 13.000 Punkten endet, spielt für uns eine untergeordnete Rolle. Auf Jahressicht werden wir wohl auf eine Rendite von 11,4 Prozent kommen, was deutlich über unserem Ziel von fünf Prozent pro Jahr liegt. Seit der Umstellung im August 2016 auf nachhaltige Auswahlkriterien und maximal 50 Prozent Aktienquote haben wir einen Wertzuwachs von 16,5 Prozent erreicht. 2018 dürfte aber schwieriger werden als 2017, da wir trotz Optimismus auch Risiken für die Kapitalmärkte sehen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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