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Musterdepots Nullsummenspiel für alle, die auf den Dax gesetzt haben

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Null, eins, minus eins. Um so viel Prozent hat sich der Dax auf Sicht eines Monats, eines Jahres und von drei Jahren verändert. Also in etwa ein Nullsummenspiel für alle, die auf den Dax gesetzt haben. Dabei sind sogar noch die jährlich einfließenden Dividenden zu berücksichtigen. Sie summieren sich in drei Jahren auf neun Prozent.

Ohne die Ausschüttungen gab es also ein sattes Minus. Wer da noch von einer Hausse spricht, die 2009 furios begonnen hat, irrt. Tatsächlich gehörte viel Feingespür und auch etwas Glück dazu, in den letzten Jahren sein Geld an der Börse gemehrt zu haben.

 

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die Liquiditätsquote des gesamten Musterdepots – Kasse plus Cash bei Ziel-Wikifolios - beträgt etwa 13,5 Prozent. Die Investitionsquote bei den Ziel-Wikifolios im Einzelnen: Das „ROGO US Value“ von Paul Rogojan sowie das „Dividende und Eigenkapital Deutschland“ von Holger Degener sind derzeit voll investiert.

Eine relativ hohe Investitionsquote von etwa 83 Prozent weisen auch das „Aktien? Yeah“-wikfolio von Dirk Hagemann und das „ETF-Werte des ICAX“ von Uwe Freier auf. Sebastian Reese behält beim „SR wisdom capital spekulativ“ eine defensive Aufstellung mit aktuell 92,5 Prozent Cash.

 

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Die Aktien des TecDax Unternehmens Wirecard legen nach der Erhöhung der Gewinnziele und der Erhöhung der Dividende deutlich zu. Damit notiert die Aktie wieder auf dem Niveau vor der Shortselling Attacke im Januar 2018. Wir haben die Aktie mit 106,20 Euro verkaufen können und haben einen Gewinn von 7,83 Prozent realisiert.

Wirecard sehen wir gut positioniert, von der beschleunigten Digitalisierung von Zahlungsprozessen zu profitieren. Das Unternehmen plant nun ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im laufenden Jahr von 520 Millionen bis 545 Millionen Euro. Bislang war der Vorstand von 510 Millionen bis 535 Millionen Euro ausgegangen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser.

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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