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Musterdepots Rüstung und E-Mobilität versprechen Wachstum

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Redaktions-Stratege Ulf Sommer blickt auf die Entwicklung beim Rüstungskonzern Rheinmetall.

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Depot-Strategien: Individuelle Einschätzungen der Markt-Experten

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Reihenweise heben Investmentbanken ihre Kursziele für Rheinmetall an, zuletzt HSBC. Der Autozulieferer und Rüstungskonzern hatte starke Quartalszahlen vorgelegt. Steigende Rüstungsausgaben in Europa dürften der Konzernsparte eine jahrelange Erholung ermöglichen, schrieb Equinet-Analyst Zafer Rüzgar am Dienstag. Bis 2021 rechnet er hier mit einem durchschnittlichen operativen Gewinnwachstum von jährlich 18,4 Prozent. Im Autobereich dürfte die Nachfrage nach Technik für umweltfreundlichere Mobilität hoch bleiben. Das Unternehmen ist in der Elektromobilität stark engagiert.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das „Social-Trading“-Musterdepot ist eine Kombination aus dem Aktienkernportfolio mit aktuell 15 Einzeltiteln und ausgewählten Wikifolio-Zertifikaten von der Plattform wikifolio.com. Bei Einzeltiteln wird in unterbewertete Unternehmen mit einem guten Geschäftsmodell investiert. Bei der Selektion der Wikifolios nehmen wir die Strategien der jeweiligen Wikifolio-Manager unter die Lupe und versuchen, eine bestimmte Diversifikation zu erreichen. Unter dem Strich ist unsere Anlagestrategie langfristig ausgerichtet, transaktionsarm und sieht eine in der Regel hohe Investitionsquote vor.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Trotz der nahezu abgeschafften Zinsen und überteuerten Immobilienmärkte entdecken nur wenige deutsche Anleger ihre Liebe für die Aktie: Laut einer Studie des Deutschen Aktieninstituts sind gerade einmal rund neun Millionen Bürger Aktionäre. Dabei führt unseres Erachtens an der Aktie in Zukunft kein Weg vorbei. Keine andere Anlageform liefert langfristig ähnlich hohe Renditen. So bieten Dividendenpapiere im aktuellen Umfeld nach wie vor langfristig ein attraktiveres Chance-Risiko-Profil, vor allem für diejenigen, die bisher ihr komplettes Kapital in Immobilien investiert haben.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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