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Musterdepots Saudi-Arabien hält einen Ölpreis von 100 US-Dollar für möglich

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer beschäftigt sich mit dem Ölpreis.

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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Die alte Formel „Ölpreis hoch gleich Aktien runter“ gilt wieder. Ursprünglich verbanden Aktionäre mit teurerem Öl höhere Kosten für Verbraucher und Firmen. Deshalb fielen die Kurse. Dann setzte sich die Meinung durch, dass teureres Öl auf stärkere Nachfrage und eine gute Konjunktur hindeutet. Deshalb stiegen die Kurse. Jetzt ist es wieder umgekehrt. Aktionäre verbinden mit dem auf 74 Dollar pro Barrel gestiegenen Ölpreis den Atomkonflikt zwischen US-Präsident Trump und dem Iran, aber auch mit Sorgen über Saudi-Arabien. Das größte Ölland hält Preise von 100 Dollar für möglich.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das „Social-Trading“-Musterdepot stellt eine Kombination aus dem Aktienkernportfolio mit aktuell 15 Einzeltiteln und einigen ausgewählten Wikifolio-Zertifikaten von der Plattform wikifolio.com. Bei der Einzeltitelauswahl wird in unterbewertete Unternehmen mit einem guten Geschäftsmodell investiert. Bei der Selektion der Wikifolios nehmen wir die Strategien der jeweiligen Manager unter die Lupe und versuchen, eine bestimmte Diversifikation auf der Strategie-Ebene zu erreichen. Unter dem Strich ist unsere Anlagestrategie langfristig ausgerichtet, transaktionsarm und sieht eine in der Regel hohe Investitionsquote vor.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Die höheren Marktzinsen in den USA belasten zwar durch höhere Refinanzierungskosten die Unternehmen, machen sich aber erst zeitversetzt wirklich bemerkbar. Aktuell profitieren die Unternehmen noch von der bisherigen Niedrigzinsphase – sowohl in der EU als auch in den USA. Das neue US-Zinsniveau kann dazu führen, dass Anleger wieder vermehrt in Anleihen investieren. Wer drei Prozent sicher mit US-Staatsanleihen bekommt, wird es sich zweimal überlegen, ob er bereit ist, die Wertschwankungen des Aktienmarktes zu akzeptieren.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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