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Musterdepots Warum der Dax nicht an den Dow rankommt

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Depotstratege Ulf Sommer sucht bewertet die jüngsten Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen.

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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Der Dax entwickelt sich schlechter als der Dow. Eine Ursache sind Währungsschwankungen. Konkret sieht das so aus: Continental setzte am Mittwoch seine Jahresprognose leicht herab und begründete dies mit dem starken Euro. Dieser schmälert die Erträge, wenn der Autospezialist seine im Dollar-Raum erzielten Erträge umrechnet.

Zuvor kappte bereits Infineon seine Jahresprognose. Zwar verkaufen sich die Halbleiter bestens. Doch jeder eingenommene Dollar ist im Moment 15 Eurocent weniger wert als noch vor einem Jahr. Das belastet erst die Prognose und dann die Bilanz.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Zu den wichtigsten Vorteilen unseres Anlageprozesses gehört die Meinungsfreiheit sowie der Ausschluss der Emotionen bei den Investmententscheidungen. Die Investitionsquote wird über ein Wertsicherungsmodell gesteuert. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt aufgrund strikter fundamentaler Kriterien.

Dies versetzt uns in eine komfortable Lage, in der wir keine explizite Meinung zum weiteren kurzfristigen Verlauf der Börsen brauchen. Zusammen mit unserer Erfahrung bei der Entwicklung der Bewertungsmodelle bildet dies eine robuste Grundlage für unseren Anlageprozess.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Zwei Prozent Marktanteil – das haben Deutschland und China beim Elektroauto mittlerweile gemeinsam. Doch rein zahlenmäßig eilen die Asiaten allen anderen Ländern davon. Die Kursschwächen bei den chinesischen Autotiteln sehen wir als Chance zum Aufstocken unserer Positionen.

Der chinesische Batterie- und E-Autohersteller Build Your Dreams (BYD) beschäftigt derzeit über 180 000 Mitarbeiter und verfügt über zwölf eigene Industrieparks im Heimatland. Die Aktie notiert aktuell um sechs Euro – ein Niveau, das unserer Ansicht nach nicht zu teuer ist.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro.

Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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