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Nach Insolvenz Carl Icahn steigt bei Hertz mit fast 1,6 Milliarden Dollar Verlust aus

Es ist eine teure Wette, die der Großinvestor verloren hat: Am Dienstag hat Icahn seine rund 55 Millionen Aktien für 72 Cent pro Stück verkauft.

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Der Investor besaß bis vor Kurzem 39 Prozent der Hertz-Aktien. Quelle: Reuters

Der Milliardär und Investor Carl Icahn hat all seine Aktien der Mietwagengesellschaft Hertz verkauft. Damit beendet er eine fast sechs Jahre andauernde Wette auf das Unternehmen, die ihn nun nahezu 1,6 Milliarden Dollar gekostet hat: Herzt, ein Konkurrent des deutschen Autovermieters Sixt, hatte in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet.

Der 84-jährige Icahn hatte 55,3 Millionen Aktien gehalten. Er verkaufte sie am Dienstag für 72 Cent pro Aktie, wie aus einer aufsichtsrechtlichen Mitteilung hervorgeht. Seine Beteiligung entsprach etwa 39 Prozent der Aktien des Unternehmens.

„Hertz hat große finanzielle Schwierigkeiten, und ich unterstütze den Vorstand bei seiner Schlussfolgerung, Gläubigerschutz zu beantragen“, sagte Icahn in der Mitteilung am Mittwoch. „Gestern habe ich meine Aktienposition mit einem erheblichen Verlust verkauft, aber das bedeutet nicht, dass ich nicht weiter an die Zukunft von Hertz glaube.“

Icahn stand für eine Stellungnahme nicht unmittelbar zur Verfügung. Die Hertz-Aktie fiel im nachbörslichen Handel bis zu 21 Prozent auf 1,04 Dollar. Zum Handelsschluss belief sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf rund 186,1 Millionen Dollar.

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