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Neuemission Optiker Mister Spex teilt Aktien in der Mitte der Preisspanne zu

Beim Börsengang am Freitag gibt der Optiker bis zu 15 Millionen Aktien für voraussichtlich 25 Euro aus. Mister Spex kann damit mit einem Erlös von 374 Millionen Euro rechnen.

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Vom Emissionserlös fließen 245 Millionen Euro direkt in die Kasse von Mister Spex, der Rest geht an die Altaktionäre.

Der Berliner Online-Optiker Mister Spex kann mit einem Erlös von 375 Millionen Euro aus seinem Börsengang rechnen. Die bis zu 15 Millionen Aktien würden voraussichtlich zu 25 Euro zugeteilt, in der Mitte der Preisspanne, die von 23 bis 27 Euro reichte, teilten die begleitenden Banken den potenziellen Investoren am Mittwoch mit.

Knapp 245 Millionen Euro davon fließen Mister Spex selbst zu. Die Papiere können noch bis zum Mittwochmittag (14 Uhr) gezeichnet werden, am Freitag werden Mister Spex erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt. Zum voraussichtlichen Ausgabepreis kommt das 2007 gegründete Unternehmen auf einen Börsenwert von mehr als 800 Millionen Euro.

Der italienisch-französische Brillenkonzern EssilorLuxottica („Ray Ban“), der bereits vor dem Börsengang 7,9 Prozent hielt, nutzt die Gelegenheit, seine Beteiligung aufzustocken: Er hatte zugesagt, neue Aktien für 50 Millionen Euro zu zeichnen. Er ist auch einer der wichtigsten Lieferanten von Brillen und Gläsern für Mister Spex.

Die Fondsgesellschaften Janus Henderson und M&G beteiligen sich mit je 30 Millionen Euro am Börsengang. Damit hatte Mister Spex bereits vorab fast 30 Prozent des Emissionserlöses sicher.

Den Nettoerlös aus dem Börsengang will Mister Spex in das Wachstum und den Ausbau der Logistik sowie die Tilgung eines Überbrückungskredits stecken.

Der Fielmann- und Apollo-Rivale, der Brillen zunächst nur über das Internet verkauft hatte, kommt inzwischen auf 39 Läden in Deutschland, Schweden und Österreich. Das Filialnetz soll nun auf weitere sieben Länder ausgedehnt werden, in denen Mister Spex aktiv ist. Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen 164 Millionen Euro um und schrieb dabei 10,3 Millionen Euro Verlust. 

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