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Neuemission Softwarefirma Serviceware erlöst mit Börsengang 89 Millionen Euro

3,7 Millionen Aktien hat die Softwarefirma Serviceware platziert. Nach dem Börsengang liegen 35 Prozent der Aktien im Streubesitz.

FrankfurtDer Börsengang der hessischen Softwarefirma Serviceware bringt 89 Millionen Euro ein. 3,7 Millionen Aktien wurden zu je 24 Euro platziert, wie der Hersteller von Unternehmenssoftware am Donnerstag mitteilte. Die Preisspanne reichte von 22,50 bis 27,50 Euro je Aktie. 60 Millionen Euro gehen an die Firma selbst, die damit die Gewinnung von mehr Großkunden, Zukäufe und den Ausbau des Auslandsgeschäfts finanzieren will. Der übrige Erlös fließt an die Altaktionäre um die Firmengründer Dirk Martin und Harald Popp. Serviceware will am Freitag sein Debüt auf dem Frankfurter Parkett feiern.

Das 20 Jahre alte Unternehmen aus dem hessischen Bad Camberg bietet mehrere Softwarepakete an, mit denen ein Unternehmen sein Service-Angebot steuern und abrechnen kann. Zum Ausgabepreis wird das gesamte Unternehmen mit 252 Millionen Euro bewertet. Im Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende November) erwirtschaftete Serviceware mit 285 Mitarbeitern einen Umsatz von 44 Millionen Euro und ein operative Ergebnis (Ebit) von 5,6 Millionen.

Die Firmengründer Martin und Popp, die vor dem Börsengang 97 Prozent der Anteile hielten, wollen langfristig Aktionäre bleiben. Nach dem Börsengang befinden sich 35 Prozent der Aktien im Streubesitz.

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