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Nikkei, Topix und Co. Ankündigung von Didi-Delisting verunsichert asiatische Börsen

Die Anleger in Asien machen sich Sorgen um eine erneute Regulierung der Technologiebranche. Es herrscht Unsicherheit über das Verhältnis zwischen den USA und China.

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Die asiatischen Anleger sorgen sich um das Verhältnis zwischen den USA und China. Quelle: dpa

Die asiatischen Börsen haben sich am Freitag uneinheitlich gezeigt, nachdem der chinesische Fahrdienstvermittler Didi ankündigte, sich von der New Yorker Börse verabschieden zu wollen. Die Anleger machen sich Sorgen über weitere Spannungen zwischen den USA und China und eine erneute Regulierung der Technologiebranche. „Die Tatsache, dass es zu Delistings kommt, macht unsicher, wie sich dies auf das breitere US-China-Bild auswirkt“, sagte Moh Siong Sim, Analyst der Bank of Singapore.

Das Wachstum des chinesischen Dienstleistungssektors verlangsamte sich im November angesichts des zunehmenden Inflationsdrucks und der anhaltenden Coronavirus-Ausbrüche. Der Einkaufsmanagerindex sank auf 52,1 Punkte von 53,8 Punkten im Oktober, wie das Institut Markit und die Caixin-Gruppe am Freitag unter Berufung auf ihre monatliche Unternehmensumfrage mitteilten. Das an den Finanzmärkten stark beachtete Stimmungsbarometer – mit dem vor allem kleinere Unternehmen in den Küstenregionen erfasst werden - signalisiert ab 50 ein Wachstum.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,2 Prozent tiefer bei 27.692 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,6 Prozent und lag bei 1937 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,1 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 113,07 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,3734 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9200 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1298 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0396 Franken. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,3288 Dollar.

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