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Nikkei, Topix & Co Anleger in Asien bleiben wegen Handelsstreit in Deckung

Die Börsen in Japan, China und Südkorea bleiben wegen eines Feiertags geschlossen. Entsprechend gering waren Handelsaufkommen und Impulse.

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Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: AP

Sydney Die Aktienanleger in Asien sind defensiv in die neue Woche gestartet. Dass China einem Medienbericht zufolge neue Handelsgespräche mit den USA vorerst abgesagt habe, schüre die Furcht vor einer Eskalation des Zollkonflikts zwischen den beiden führenden Wirtschaftsmächten, sagte Händler am Montag. Da die Börsen in Japan, China und Südkorea wegen Feiertagen geschlossen blieben, war das Handelsaufkommen allerdings gering und es fehlten Impulse.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gab 0,3 Prozent nach. Auch die australische Börse lag leicht im Minus.

Die neuen US-Zöllen auf Waren aus China in einem Wert von 200 Milliarden Dollar sollten ebenso am Montag in Kraft treten wie auch die chinesischen Gegenzölle im Volumen von 60 Milliarden Dollar. Ein Kompromiss war nicht in Sicht. „Das Problem ist, dass die Gefahr einer weiteren Eskalation besteht, da sich beide Seiten in den Kernfragen noch weit auseinander befinden“, sagte Chefvolkswirt Shane Oliver vom Investmenthaus AMP Capital.

Auch am Devisenmarkt in Fernost gab es wenig Bewegung. Der Euro notierte kaum verändert bei 1,1739 Dollar. Der Dollar trat zur japanischen Währung bei 112,59 Yen auf der Stelle.

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