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Nikkei, Topix und Co. Anleger scheuen wegen Pandemie-Maßnahmen größere Risiken

Die Anleger in Asien sorgen sich um eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die Märkte öffnen durchwachsen.

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Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg am Mittwoch um 0,9 Prozent auf 30.181 Punkte. Quelle: dpa

Die asiatischen Märkte bewegten sich am Mittwoch knapp unter ihren Sech-Wochen-Höchstständen. Die Sorge um eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums ließ die Anleger risikoscheu werden. „Der asiatisch-pazifische Raum, der eine Null-Toleranz-Politik beim Coronavirus verfolgt und für sein Wachstum auf Exporte angewiesen ist, könnte unterdurchschnittlich abschneiden, da die weltweite Nachfrage nach Gütern nachlässt und in vielen APAC-Städten wieder Abstandsregeln eingeführt werden“, sagte David Chao, Global Market Stratege für den asia-pazifischen Raum bei Invesco. In Verbindung mit der niedrigeren Impfrate in der Region könnte dies zu einem anhaltenden Zyklus von Lockdowns und Wiedereröffnung führen.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,8 Prozent höher bei 30.162 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,5 Prozent und lag bei 2073 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,3 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 110,29 Yen und stagnierte bei 6,4640 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9194 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1842 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0889 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,3779 Dollar.

ULT-Hersteller PHC peilt Börsengang in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar an

Der Medizintechnikhersteller wagt dank der Corona-Pandemie den voraussichtlich größten Börsengang Japans in diesem Jahr. Die ehemalige Healthcare-Einheit von Panasonic will bis zu 53,4 Millionen Aktien an der Tokioter Börse platzieren, wie aus einem beim japanischen Finanzministerium eingereichten Antrag hervorgeht. Bei einem Richtpreis von 3700 Yen (33,60 Dollar) pro Aktie würde PHC nach Berechnungen von Reuters demnach einen Marktwert von 452 Milliarden Yen (rund 4,1 Milliarden Dollar) erreichen.

Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr die Produktion von Ultra-Tiefkühlgeräten (ULT) hochgefahren, um die weltweit um schätzungsweise 50 Prozent gestiegene Nachfrage nach Lagerungsmöglichkeiten für empfindliche mRNA-Impfstoffe gegen Covid-19 zu befriedigen. PHC, das weltweit über 9700 Mitarbeiter beschäftigt, erzielte in dem im März abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Umsatz von umgerechnet 25,3 Millionen Dollar.

Mehr: Corona-Sorgen lassen Dow Jones im Minus schließen – Tech-Werte stützen Nasdaq

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