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Nikkei, Topix und Co. Anleger vor Wirtschaftsdaten aus den USA und China vorsichtig

Die asiatischen Anleger haben weiterhin die US-Geldpolitik im Blick. Auch die Vorstellung neuer iPhones sorgt zum Wochenstart für Zurückhaltung.

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Die asiatischen Börsen zeigen sich verunsichert. Quelle: Bloomberg

Eine mögliche Wende in der Geldpolitik bleibt am Montag das zentrale Thema auf dem asiatischen Börsenparkett. Wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA und China sowie die Vorstellung des neuen Apple-iPhones ließen die Anleger große Investitionen scheuen.

Die Bedeutung des US-Verbraucherpreisindexes (CPI) wurde vom Präsidenten der US-Notenbank in Philadelphia, Patrick Harker, verdeutlicht, der erklärte, er wolle noch in diesem Jahr mit dem Tapering beginnen - für den Fall, dass sich der Inflationsschub als nicht nur vorübergehend erweise. Harker sprach sich dafür aus, das Tapering über einen Zeitraum von acht bis 12 Monaten zu staffeln. Die meisten Währungshüter befürworten eine kürzere Spanne. „Die globalen Märkte sind auf den Zeitpunkt des Auslaufens der quantitativen Lockerung (QE) durch die Zentralbanken, insbesondere die Fed, fixiert“, schrieben die Analysten von ANZ.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,3 Prozent tiefer bei 30.293 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,2 Prozent und lag bei 2088 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag unverändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,4 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 109,92 Yen und legte 0,1 Prozent auf 6,4517 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9184 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1804 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0842 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,3844 Dollar.

Mehr: US-Unternehmen verzeichnen weniger Nachfrage und müssen sich auf eine Impfpflicht für ihre Mitarbeiter einstellen. Biden fordert derweil eine teure Solar-Initiative.

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