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Nikkei, Topix & Co. Asiatische Aktien klettern auf Viermonatshoch

Asiatische Papiere gewinnen gegenüber US-Aktien, da Anleger dort mit einer schnelleren Wirtschaftserholung rechnen. Der Nikkei liegt 1,4 Prozent im Plus.

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Die asiatischen Aktien gewinnen gegenüber den US-Aktien. Quelle: dpa

Die asiatische Aktien sind am Montag auf ein Viermonatshoch gestiegen. Die meisten Märkte hatten bereits in der vergangenen Woche an Boden gewonnen, da eine Reihe von Wirtschaftsdaten aus dem Juni die Erwartungen der Analysten übertroffen hatte – obwohl steigende Coronavirus-Fälle in den Vereinigten Staaten die Zukunftsaussichten trüben.

Allein in den ersten vier Julitagen haben 15 US-Bundesstaaten einen Rekordanstieg bei neuen Fällen von Covid-19 gemeldet, fast drei Millionen Amerikaner haben sich bislang mit dem Virus infiziert und etwa 130.000 sind an den Folgen des neuartigen Coronavirus gestorben, wie aus einer Reuters-Zählung hervorgeht.

„Es ist ganz klar, dass die USA den Ausbruch nie so in den Griff bekommen haben, wie andere Länder. Durch die zu schnelle Wiedereröffnung der Wirtschaft haben wir einen beängstigenden Anstieg neuer Fälle erlebt“, sagte Robert Rennie, Leiter der Finanzmarktstrategie bei Westpac.

„Wir sehen eine Reihe von Katalysatoren, die die Outperformance von Asien ex-Japan (AeJ) gegenüber US-Aktien in naher Zeit antreiben könnten“, sagten die Analysten von Nomura. „Bessere Covid-19-Trends und Mobilitätsdaten in Volkswirtschaften und Märkten, die den AeJ-Index dominieren, sollten sich in einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung gegenüber den USA niederschlagen.“

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,4 Prozent höher bei 22.613 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,2 Prozent und lag bei 1571 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 3,4 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 3,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 1,1 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 107,68 Yen und gab 0,1 Prozent auf 7,0567 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent niedriger bei 0,9433 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1275 Dollar und zog um 0,2 Prozent auf 1,0640 Franken an. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2483 Dollar.

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