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Nikkei, Topix und Co. Asiatische Anleger vor US-Arbeitsmarktdaten unentschlossen

Die Anleger in Asien beobachten genau, was die US-Notenbank macht. Angst vor einer höheren Inflation sorgen für Verunsicherung. Arbeitsmarktdaten geben Grund zur Hoffnung.

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Die Anleger in Asien blicken gespannt in Richtung USA. Quelle: dpa

Während die Aktienmärkte in Japan am Donnerstag weiter auf Rekordjagt sind, hat die Dynamik an den Börsen in China nachgelassen. Sorgen über eine höhere Inflation und eine damit verbundene früher als erwartete Straffung der Geldpolitik der US-Notenbank Fed stehen weiter bei den Anlegern im Vordergrund. Die Fed veröffentlichte ihren Konjunkturbericht Beige Book, der auf Arbeitskräftemangel und Inflationsdruck hinwies.

Am Freitag stehen die US-Arbeitsmarktdaten an, von denen sich die Anleger weitere Hinweise zur Inflation erhoffen. „Es scheint einen gewissen Übermut zu geben, besonders auf der Einzelhandelsseite, was ein Teil der Vorsicht sein könnte, die auf dem breiteren Aktienmarkt vor den Arbeitsmarktzahlen am Freitag zu sehen ist,“ sagte Tapas Strickland, Ökonom bei der National Australia Bank.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,6 Prozent höher bei 29.125 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1 Prozent und lag bei 1961 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,2 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,3 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 109,65 Yen und legte 0,1 Prozent auf 6,3857 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8982 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,2206 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0964 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,4171 Dollar.

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