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Nikkei, Topix und Co. Asiatische Börsen fallen auf Zweimonatstief

Die sich ausbreitende Delta-Variante belastet die Stimmung and den asiatischen Börsen. Alle wichtige Indizes liegen in der Verlustzone.

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Schlechte Stimmung bei den Anlegern in Asien. Quelle: dpa

Die Märkte in Asien fielen am Freitag auf ein Zweimonatstief und lieferten die schlechteste Wochenbilanz seit Februar. Befürchtungen die Zentralbanken könnten die wirtschaftliche Erholung abwürgen, indem sie versuchten die Inflation einzudämmen und die sich schnell ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus haben den Ausblick verdüstert.

Die Börse in Tokio hat sich am Freitag zunächst schwächer gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 2,3 Prozent tiefer bei 27.473 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,7 Prozent und lag bei 1887 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,7 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 1,1 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 109,92 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,4838 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9157 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1836 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0839 Franken. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,3774 Dollar.

Chinas Erzeugerpreise stiegen im Juni weniger als erwartet

Die chinesischen Produzenten haben ihre Preise im Juni weniger stark angehoben und konnten Unternehmen dadurch etwas entlasten. Der Erzeugerpreisindex (PPI) stieg um 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten auch mit einem Plus von 8,8 Prozent gerechnet, nachdem es im Mai noch einen Anstieg von 9,0 Prozent gegeben hatte. Die chinesische Konjunkturerholung leidet unter anhaltend hohen Rohstoffpreisen, die die wirtschaftliche Erholung untergraben.

Die Verbraucherpreise in der Volksrepublik legten im Juni vergleichsweise wenig zu. Der Verbraucherpreisindex stieg um 1,1 Prozent im Jahresvergleich. Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 1,3 Prozent gerechnet. Chinas durchschnittliche Inflation werde in diesem Jahr wahrscheinlich unter zwei Prozent liegen, sagte der Gouverneur der Zentralbank, Yi Gang, und läge damit deutlich unter dem Regierungsziel von rund drei Prozent.

Mehr: Die Kurse an den Anleihemärkten steigen überraschend deutlich. Dafür gibt es unterschiedliche Interpretationen. Sie alle kommen aber zu demselben Schluss.

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