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Nikkei, Topix und Co Asiatische Börsen sind zum Ende der Woche im Aufwärtstrend

Die asiatischen Anleger gehen mit Kaufstimmung ins Wochenende. Chinesische Aktien hatten in den vergangen Monaten stark gelitten. Chinas Dienstleistungssektor erholt sich.

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Die Anleger in Asien gehen entspannt ins Wochenende. Quelle: dpa

Die asiatischen Börsen haben sich am Freitag zunächst stärker gezeigt. Nach einer einwöchigen Pause kehrten auch die chinesischen Anleger mit positivem Schwung zurück und brachten der Börse in Shanghai kurz vor dem Wochenende ein Plus ein. In den vergangenen drei Monaten wurden chinesische Aktien durch regulatorische Änderungen, Turbulenzen im Immobiliensektor und in jüngster Zeit durch eine Energiekrise in Mitleidenschaft gezogen, doch davon scheinen sich einige Anleger dennoch nicht abschrecken zu lassen.

„Die Debatte über China ist nicht mehr ganz so negativ. Die Leute fragen sich: Gibt es einen Weg aus der regulatorischen Unsicherheit heraus? Wie viel davon spiegelt sich in den Preisen wider?“, sagte Herald van der Linde, Leiter der Aktienstrategie Asien-Pazifik bei HSBC.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 2,1 Prozent höher bei 28.262 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,8 Prozent und lag bei 1975 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,6 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 1,2 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 111,86 Yen und legte 0,1 Prozent auf 6,4485 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9292 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1551 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0735 Franken an. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,3616 Dollar.

Chinas Dienstleistungssektor erholt sich im September

Der chinesische Dienstleistungssektor konnte im September wieder wachsen. Einer am Freitag veröffentlichten Umfrage zufolge, stieg der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI) für Dienstleistungen von 46,7 im August auf 53,4. Damit liegt er über der 50er-Marke, die auf monatlicher Basis Wachstum von Kontraktion trennt. Er verabschiedete sich damit von seinem niedrigsten Stand seit dem Höhepunkt der Pandemie im vergangenen Jahr.

Analysten zufolge ist der Dienstleistungssektor, der sich langsamer von der Pandemie erholte als das verarbeitende Gewerbe, anfälliger für sporadische Coronavirus-Ausbrüche im Land. Dies trübt die Aussichten für die lang erwartete Erholung des Verbrauchs in den nächsten Monaten. „Angesichts dessen sollte sich die Regierung in den kommenden Monaten darauf konzentrieren, die Epidemieprävention und -bekämpfung zu verbessern und den Druck von der Angebotsseite abzumildern“, sagte Wang Zhe, Senior Economist bei der Caixin Insight Group.

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