Nikkei, Topix & Co Asiatische Börsen starten uneinheitlich – Warten auf US-Inflationsdaten

Nikkei und die Börse Schanghai drehen nach Handelsbeginn jeweils ins Plus, Topix fällt um 0,3 Prozent.

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Die asiatischen Anleger warten auf die amerikanischen Inflationsdaten. Quelle: AP

Die Börsen ins Asien zeigen sich vor den mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten am Mittwoch zunächst uneinheitlich. Börsianer versprechen sich von den Zahlen Rückschlüsse auf das Tempo der erwarteten Zinserhöhungen. „Die Anleger versuchten, nach Aktien mit positiven Prognosen Ausschau zu halten“, sagte Shoichi Arisawa von IwaiCosmo Securities. „Dennoch war es schwierig, vor einer offiziellen Bestätigung, ob die Verbraucherpreise in den USA ihren Höhepunkt überschritten haben oder nicht, Investitionen zu tätigen.“

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,3 Prozent höher bei 26.250 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,3 Prozent und lag bei 1857 Punkten.

Die Börse in Schanghai lag 1,5 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzen gewann 1,8 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 130,36 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,7279 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,9954 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,0533 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0486 Franken an. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,2336 Dollar.

Chinas Erzeugerpreise steigen langsamer - Verbraucherpreise schnellen hoch

Trotz steigender Rohstoffpreise und Lieferengpässen steigen die chinesischen Erzeugerpreise im April so langsam wie seit einem Jahr nicht mehr. Der Erzeugerpreisindex (PPI) legte im Jahresvergleich um 8,0 Prozent zu, wie das Statistikamt (NBS) am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 7,7 Prozent gerechnet, im März betrug der Anstieg 8,3 Prozent. Chinas Wirtschaft verlangsamte sich zu Beginn des zweiten Quartals drastisch, als die Regierung in Peking in vielen Städten strikte Lockdowns verhängte, um Corona-Ausbrüche unter Kontrolle zu bekommen. Schanghai befindet sich derzeit in der sechsten Woche der Abriegelung.

In der Volksrepublik bekommen das auch die Konsumenten zu spüren: Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent und damit so schnell wie seit fünf Monaten nicht mehr. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Anstieg um 1,8 Prozent gerechnet, im Vormonat lag der CPI bei 1,5 Prozent.

Die höheren Preise in China könnten auch die deutschen Verbraucher treffen: Aus keinem anderen Land der Welt importiert Deutschland mehr Waren.

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