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Nikkei, Topix und Co. Asiatische Börsen wegen globaler Inflation und Omikron-Angst auf Talfahrt

Die Bank of Japan wird heute die ereignisreiche Woche für die großen Zentralbanken abschließen. An den Börsen halten sich die Anleger im frühen Handel zurück.

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Anleger halten sich angesichts der raschen Ausbreitung von Omikron zurück. Quelle: AP

Die asiatischen Börsen haben am Freitag etwas Bodenhaftung verloren, nachdem eine Reihe von Zentralbanksitzungen die wachsende Bedrohung durch einen Anstieg der weltweiten Inflation unterstrichen. Die anhaltenden Befürchtungen über die Auswirkungen der neuen Omikron-Variante trübten zusätzlich die Stimmung. „Gegenwärtig gibt es eine konkurrierende Dynamik, wobei die anhaltenden Inflationsängste, die durch die härtere Rhetorik der Fed ausgelöst werden, durch die Befürchtung ausgeglichen werden, dass das Wirtschaftswachstum in naher Zukunft durch Omikron zum Entgleisen gebracht wird“, so Analysten von Westpac.

Die Bank of Japan wird am Freitag eine ereignisreiche Woche für die wichtigsten Zentralbanken weltweit abschließen. Analysten gehen davon aus, dass die BoJ ihre Geldpolitik weiterhin sehr locker halten wird, die Pandemie-Finanzierung aber dennoch zurückfahren könnte.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,9 Prozent tiefer bei 28.818 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,7 Prozent und lag bei 1999 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,6 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,9 Prozent.

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    Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 113,59 Yen und stagnierte bei 6,3683 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9194 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1322 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0412 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,3329 Dollar.

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