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Nikkei, Topix und Co. Asiatische Börsen zeigen sich zuversichtlich

Investoren warten auf die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts. Nikkei und Topix legten im frühen Handel zu.

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Anleger zeigten sich zum Wochenende zuversichtlicher. Quelle: dpa

Die asiatischen Börsen haben am Freitag ihre Gewinne halten können, während der Dollar im Vergleich auf einem Monatstief lag. Investoren richten nun ihr Hauptaugenmerk auf die Veröffentlichung der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten, um ein besseres Gefühl für den Zeitpunkt und das Tempo des Tapering zu bekommen. „Wenn es um das Tapering geht, liegt der Schwerpunkt jetzt auf dem Arbeitsmarkt. Wenn wir uns im Bereich von 750.000 bewegen, wird eine Ankündigung des Tapering im September erwartet“, sagte Stefan Hofer, Chef-Anlagestratege der LGT Privatbank in Asien.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,6 Prozent höher bei 28.715 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,9 Prozent und lag bei 2001 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,1 Prozent.

China meldet unterdessen eher entmutigende Konjukturdaten: Die Restriktionen zur Eindämmung der Delta-Variante drohen den Aufschwung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zu bremsen. Der chinesische Dienstleistungssektor ist im August stark geschrumpft. Der Einkaufsmanagerindex fiel auf 46,7 von 54,9 Punkten im Juli und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Beginn der Pandemie im April 2020, wie die Caixin-Insight Gruppe am Mittwoch unter Berufung auf ihre monatliche Unternehmensumfrage mitteilte. Das an den Finanzmärkten stark beachtete Stimmungsbarometer - mit dem vor allem kleinere Unternehmen in den Küstenregionen erfasst werden - signalisiert ab 50 ein Wachstum.

Der chinesische Dienstleistungssektor erholt sich langsamer von der Pandemie als das verarbeitende Gewerbe, wurde aber in den letzten Monaten durch eine allmähliche Verbesserung des Konsums unterstützt. „Die Dienstleistungskosten standen angesichts der gestiegenen Arbeits- und Transportkosten im Zuge des Erholung von der Pandemie weiterhin unter großem Druck“, sagte Wang Zhe, leitender Wirtschaftswissenschaftler bei der Caixin Insight Gruppe. Auch die Teilindizes für das Neugeschäft, die erhobenen Preise und die Beschäftigung in der Caixin-Umfrage waren im August ebenfalls alle rückläufig.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 109,89 Yen und legte 0,1 Prozent auf 6,4591 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,9135 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1880 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0855 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,3841 Dollar.

Mehr: Corona bremst das Geschäft der Auslandsbanken.

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