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Nikkei, Topix und Co Die asiatischen Börsen fallen weiter

Die asiatischen Börsen schwächeln. Der Grund sind die ansteigenden Corona-Fälle weltweit und die zähen Verhandlungen für ein US-Hilfspaket.

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Die asiatischen Börsen zeigen sich zum Wochenbeginn schwach. Quelle: Reuters

Die asiatischen Aktienmärkte sind am Dienstag infolge des ungebremsten Anstiegs der Coronavirus-Fälle und den langsamen Fortschritten bei einem US-Hilfspaket gefallen. Die Besorgnis über neue Rekordzahlen bei den Ansteckungen in den USA, Russland und Frankreich belastete den Appetit der Anleger.

Die Börse in Tokio hat sich zunächst schwächer gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,4 Prozent tiefer bei 23.412 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,7 Prozent und lag bei 1607 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,4 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,3 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,3 Prozent, während der australische ASX 200 um 1,1 Prozent auf ein fast dreiwöchiges Tief fiel.

Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, sagte am Montag gegenüber Reportern, dass die Gespräche über ein Hilfspaket für die strauchelnde US-Wirtschaft ins Stocken geraten seien. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, zeigte sich hingegen weiterhin zuversichtlich, dass vor den Wahlen am 3. November eine Einigung erzielt werden könne.

„Die Herausforderung für die Märkte besteht darin, dass sie in den meisten Fällen bereits einen sehr starken wirtschaftlichen Aufschwung kalkulieren. Die neuen Ausbrüche und das Potenzial für eine zweite Rezession widersprechen dieser Annahme direkt“, so Michael McCarthy, Chefstratege bei CMC Markets in Sydney.

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