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Nikkei, Topix & Co Gewinnmitnahmen belasten Asiens Börsen am letzten Handelstag des Jahres

Zum Jahreswechsel geben die asiatischen Börsen nach. Doch die Aussicht auf ein Handelsabkommen könnte die Kurse im kommenden Jahr steigen lassen.

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Die asiatische Aktien rutschten am letzten Handelstag des Jahrzehnts ab. Die Investoren sind damit der Wall Street gefolgt und haben Gewinne mitgenommen, die sie seit dem Abschluss eines vorläufigen Handelsabkommens zwischen den USA und China Anfang des Monats eingefahren haben.

„Wir sehen einige Gewinnmitnahmen bis zum Jahresende“, sagte Ryan Felsman, leitender Ökonom bei CommSec in Sydney. Er fügte hinzu, dass Fortschritte bei einer Lösung des 17 Monate dauernden Handelskonflikts auch im neuen Jahr ein positiver Faktor für die Anleger blieben.

Der Handelsberater des Weißen Hauses sagte am Montag, dass das Handelsabkommen wahrscheinlich in der nächsten Woche unterzeichnet werde, betonte aber, dass die Bestätigung von Präsident Donald Trump oder dem US-Handelsbeauftragten kommen würde. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,8 Prozent tiefer bei 23.657 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,7 Prozent und lag bei 1721 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen trat auf der Stelle. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans bewegte sich kaum.

Die Märkte in Japan und Südkorea blieben wegen eines Feiertags geschlossen.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 108,70 Yen und gab 0,2 Prozent auf 6,9760 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,9678 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1203 Dollar und gab 0,1 Prozent auf 1,0845 Franken nach. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,3120 Dollar.

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